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	<title>Die Wahrheit des Islam</title>
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		<title>Gedenkveranstaltung für Marwa El-Sherbini am 01.07.2010</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 09:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muslimasusan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedenken an unsere Schwester Marwa]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufruf In Erinnerung an Marwa El-Sherbini Vor einem Jahr schockierte die Nachricht vom Attentat an der in Dresden lebenden Ägypterin Marwa El-Sherbini nicht nur unsere Stadt, sondern die Menschen in allen Teilen der Welt. Mit 18 Messerstichen wurde sie von einem Rassisten und Islamhasser ermordet. Diese schreckliche Tat geschah nicht nur vor den Augen ihres [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=muslimasusan.wordpress.com&amp;blog=7354510&amp;post=444&amp;subd=muslimasusan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Aufruf In Erinnerung an Marwa El-Sherbini</strong><br />
Vor einem Jahr schockierte die Nachricht vom Attentat an der in Dresden lebenden Ägypterin Marwa El-Sherbini nicht nur unsere Stadt, sondern die Menschen in allen Teilen der Welt. Mit 18 Messerstichen wurde sie von einem Rassisten und Islamhasser ermordet. Diese schreckliche Tat geschah nicht nur vor den Augen ihres Kindes Mustafa und ihres Ehemannes Elwi Okaz, der beim Versuch seine Frau vor dem Messerangriff zu schützen durch den Täter und einen Schuss eines Polizeibeamten schwer verletzt wurde, sondern in aller Öffentlichkeit im Gerichtssaal des Dresdner Landgerichts.<br />
Marwa El-Sherbini, eine Sportlerin und studierte Pharmakologin, lebte hier in Deutschland mit ihrer jungen Familie. Sie studierte die deutsche Sprache und arbeitete als Apothekerin. Ihr Mann forschte am hiesigen Max-Planck-Institut. Sie wollte das Land und seine Menschen kennenlernen und verstehen. Sie schloss Freundschaften mit Nachbarn, den Müttern und Erzieherinnen des Kindergartens ihres Kindes und mit ihren Kollegen. Sie wehrte sich mit juristischen Mitteln gegen Fremdenhass und Intoleranz und baute auf den Schutz ihrer Rechte durch die Justiz.<br />
Der Mord an Jorge Joao Gomondai im Jahre 1991 war der erste rassistische Mord in Dresden nach der Wiedervereinigung. Unbegreiflicherweise sind auch 19 Jahre später solche Taten immer noch möglich und stellen die Frage nach den Quellen und dem Umgang mit diesem tödlichen Hass und nach der Ernsthaftigkeit des staatlichen und gesellschaftlichen Engagements gegen Rassismus und Gewalt.<br />
Gedenktag für Marwa El-Sherbini<br />
Wir rufen dazu auf, den 1. Juli als Tag zu begehen, der für menschliche Solidarität und für die Einhaltung der uns alle verbindenden humanistischen Werte steht. Wir wollen eintreten für die Akzeptanz der Anderen und für das Recht aller Menschen, in Frieden und Freiheit zu leben und ihre Lebensweise frei zu wählen.<br />
Am Gedenktag wollen wir unsere Ablehnung aller Formen von Rassismus und Diskriminierung wie Verachtung, Hass und Gewalt gegen anders Glaubende, anders Denkende, anders Aussehende und anders Lebende bekräftigen. Diese, seit dem Mord an Jorge Gomondai im Jahre 1991, sichtbare Erscheinung in unserer Gesellschaft muss von Bürgern, Politikern und Regierenden mit aller Konsequenz bekämpft werden. Dazu braucht es die ständige Aufmerksamkeit für dieses Thema, dazu braucht es konkrete Taten und Maßnahmen in Medien, Schulen, in der Landes- und Kommunalpolitik. Bloße Versprechungen reichen nicht aus.<br />
Rassistische Auswüchse vergiften in verschiedener Form, wie der Islamophobie, das gesellschaftliche Klima und zerstören den sozialen Frieden. Diese Untaten entstellen das Gesicht unserer Gesellschaft und strafen den weltoffenen Ruf Sachsens Lügen.<br />
Wir alle wünschen uns, dass die allseits proklamierte Weltoffenheit endlich zur Realität wird. Wir wehren uns gemeinsam gegen Ausgrenzung, Ignoranz und die Verbreitung von Angst. Wir sind überzeugt, dass eine demokratisch verfasste Gesellschaft in der Lage sein muss, diese verderblichen Auswüchse zu überwinden. Hier sind auch der Rechtsstaat und die Gesetzgebung in der Pflicht.<br />
Wir Menschen, die wir friedlich in unserer Stadt zusammen leben möchten, bilden das gemeinsame Band der Solidarität, um den Rassismus endgültig aus den Köpfen zu verbannen.<br />
Der Vorbereitungskreis für das Gedenken an Marwa El-Sherbini<br />
beim Ausländerrat Dresden e.V.<br />
<strong>Ablaufplan</strong><br />
Um den Gedanken, Gefühlen und der Trauer in unserer Stadt einen Rahmen zu geben, lädt der Vorbereitungskreis beim Ausländerrat Dresden e.V. alle Dresdnerinnen und Dresdner zu einer Gedenkveranstaltung für die ermordete Marwa El-Sherbini am 1. Juli ein.<br />
Um den Rahmen des Gedenkens und Erinnerns zu wahren und zu akzeptieren, bitten die Veranstalter darum, von Fahnen, Transparenten und Kundgebungsmitteln jeder Art Abstand zu nehmen. Wir möchten dem Anlass entsprechend eine Möglichkeit des ehrvollen Gedenkens und vernunftvollen Nachdenkens bieten.<br />
<strong>Gedenkkundgebung</strong><br />
1. Juli, 17 Uhr, Rathausplatz („Goldene Pforte“)<br />
<strong>Redebeiträge:</strong><br />
N.N., Vertreter der ägyptischen Botschaft in Deutschland (in Vertretung des Botschafters Elsayed Ramzy Ezzeldin Ramzy)<br />
[angefragt]<br />
Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrates der Muslime<br />
[zugesagt]<br />
Dr. Jürgen Martens, Sächsischer Staatsminister der Justiz (in Vertretung des Ministerpräsidenten)<br />
[zugesagt]<br />
Helma Orosz, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden<br />
[zugesagt]<br />
Nabil Yacoub, Sächsischer Migrantenbeirat<br />
[zugesagt]<br />
Marianne Thum, Vorbereitungskreis „Gedenken an Marwa El-Sherbini“<br />
[zugesagt]<br />
Moderation: Sebastian Vogel, Vorsitzender des Ausländerrates Dresden e.V.<br />
<strong>Demonstration</strong><br />
Im direkten Anschluss an die Veranstaltung vor dem Rathaus wird eine Demonstration zum Landgericht stattfinden.</p>
<p>Vorbereitungskreis beim<br />
Ausländerrat Dresden e.V.<br />
Heinrich-Zille-Str. 6<br />
01219 Dresden<br />
Weitere Infos unter:<br />
vorsitzender@auslaenderrat.de</p>
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		<title>Freitagspredigt vom 18.06.2010</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 16:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muslimasusan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagspredigten]]></category>

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		<description><![CDATA[بسم اﻟﻠﻪ الرحمن الرحيم Das Paradies hat einen Preis! Der Muslim (Sich-Fügende) sollte niemals Jannah (Paradies) zu seinem einzigen Ziel im Leben machen. Wahrlich, die Konsequenz einer solchen Tat wird darin bestehen, dass Individuen nicht länger darum bekümmert sind, ob ihr Herr mit ihnen zu frieden ist. Stattdessen werden sie immer darum besorgt sein und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=muslimasusan.wordpress.com&amp;blog=7354510&amp;post=441&amp;subd=muslimasusan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1 style="text-align:center;"></h1>
<h1 style="text-align:center;"></h1>
<h1 style="text-align:center;">بسم اﻟﻠﻪ الرحمن الرحيم</h1>
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;"><strong>Das Paradies hat einen Preis!</strong></span></p>
<p>Der Muslim (Sich-Fügende) sollte niemals Jannah (Paradies) zu seinem einzigen Ziel im Leben machen. Wahrlich, die Konsequenz einer solchen Tat wird darin bestehen, dass Individuen nicht länger darum bekümmert sind, ob ihr Herr mit ihnen zu frieden ist. Stattdessen werden sie immer darum besorgt sein und davon träumen ins Paradies einzutreten, anstatt darüber nachzudenken, ob man wirklich würdig dafür ist, oder nicht und was sie getan haben, um dies zu verdienen.<br />
Die einzige Ghaayah (Wunsch oder Ziel) eines Muslim sollte sein, das Wohlgefallen ALLAHS zu erreichen während er auf die Belohnung seines Herrn (Paradies) hofft. Daher ist das Paradies nicht das einzige Ziel in seinem Leben, sondern das Wohlgefallen ALLAHS.<br />
Jedenfalls erfordert dieses Paradies, über das wir sprechen, einen ungeheuren Teil von Aufopferung und Willenskraft und dies wurde vom Gesandten Muhammad (salla lahu 3alahi wa salam) in seinem bekannten Hadith bestätigt:<br />
&#8222;Als ALLAH (subhanahu wa ta3ala) das Paradies und die Hölle erschuf, sandte er Jibriil (Gabriel) zum Paradies und sagte: &#8216;Geh und sieh dir es an und die Dinge, die ich darin für seine Bewohner vorbereitet habe.&#8217; So ging er und schaute es sich an und was ALLAH (subhanahu wa ta3ala) darin für seine Bewohner vorbereitet hat. Dann kam er zurück und sagte: &#8216;Bei Deinem Ruhm, wer auch immer davon hören wird, wird sich danach sehnen es zu betreten.&#8217; So befahl ER (subhanahu wa ta3ala), dass es mit Formen der Erschwernis umgeben werden sollte und sagte zu Jibriil: &#8216;Geh zurück und sieh, was ICH darin für seine Bewohner vorbereitet habe.&#8217; So ging er zurück und fand, dass es mit Formen der Erschwernis umgeben war. Dann kam er zurück und sagte: &#8216;Bei Deinem Ruhm, ich fürchte, dass niemand es betreten wird.&#8217;</p>
<p>Dann sandte ER (subhanahu wa ta3ala) ihn zum Feuer der Hölle und sagte: &#8216;Geh und sieh dir es an und die Dinge die Ich darin für seine Bewohner vorbereitet habe.&#8217; So schaute er sich es an sah, dass es aus Ebenen bestand, eine über der anderen. Dann kam er zurück und sagte: &#8216;Bei Deinem Ruhm, wer auch immer davon hört, wird niemals versuchen es zu betreten.&#8217; So befahl ER (subhanahu wa ta3ala), dass es mit Begierden und Gelüsten umgeben wurde und sagte: &#8216;Geh und schau was Ich darin für ihre Bewohner vorbereitet habe.&#8217; So ging er und schaute es sich an, dann kam er zurück und sagte: &#8216;Bei Deinem Ruhm, ich fürchte, dass niemand ihr entrinnen wird.&#8217;&#8220;<br />
(Muslim, Abu Daawuud and Imaam Ahmad)<br />
Und der Gesandte ALLAHS (salla lahu 3alahi wa salam) sagte ebenfalls:<br />
حجبت النار بالشهوات، وحجبت الجنة بالمكاره<br />
&#8222;Das Feuer ist von shahawaat [Gelüsten] umgeben, und das Paradies von Erschwernissen.&#8220; (Al-Bukhari und Muslim)<br />
Daher, liebe Brüder und Schwestern, nachdem wir diese Ahadith kennen, können wir erwarten, dass der Pfad zu Jannah einfach und ohne Prüfung sein wird? Wir wissen sehr gut, dass der einzige Weg ALLAH (subhanahu wa ta3ala) zufrieden zu stellen und das Paradies zu betreten, darin besteht, dem Gesandten Muhammad (salla lahu 3alahi wa salam) und seinen Gefährten zu folgen, doch in wie weit ähnelt unser Leben dem ihrem?<br />
Der Gesandte Muhammad (salla lahu 3alahi wa salam) und seine Gefährten wurden von ihrem Heimatland vertrieben, verspottet, gefoltert, verhöhnt, boykottiert, getötet, verleumdet und angegriffen – wie viel dessen müssen wir ertragen? In dem Moment, indem wie ein bisschen Besitz verlieren, von unseren Eltern angeschriene werden, angeprangert von den Kuffar oder Kritik von so-genannten Muslimen erhalten, geben wir komplett unsere Da3wah, Aqida und Eifer auf, für ALLAHS Diin zu arbeiten.<br />
Es ist lebenswichtig dieses Konzept richtig zu verstehen um standhaft und stabil im Diin zu bleiben. ALLAH (subhanahu wa ta3ala) wird immer die Gläubigen testen; manchmal testet er uns durch unsere Familien und Besitz und manchmal durch die Kuffar, Munafiqun, irregegangene Muslime oder sogar durch unsere nahen Freunde. Dies ist ein Versprechen von ALLAH (subhanahu wa ta3ala), dem Allmächtigen; daher sollten wir dies immer erwarten.<br />
Liebe Muslime, verliert nie die Hoffnung an euren Herrn. Erinnert euch immer, dass welchem Test ihr auch immer begegnet, die Sahaba mit viel schlimmeren Szenarien konfrontiert waren. Ibn Taymiyya, Abu Hanifa, Ahmad ibn Hanbal und viele andere der großen &#8216;Ulama (Gelehrten) wurden hinter Riegel gesperrt, doch sie kompromittierten nie ihren Ruf. Ammar bin Yaasir (RA) hat mit eigenen Augen die Folter und die Tötung seiner Mutter erleben müssen; Hamza wurde verstümmelt; Bilal wurde gefoltert; Abu Bakr wurde fast zu Tode geschlagen; Uthmann wurde ermordet und der Gesandte Muhammad (salla lahu 3alahi wa salam) stranguliert und beim Atmen gehindert. Welche Art gleicher Schwere haben wir in unserem Leben auf dem Wege ALLAHS erlebt?<br />
Wenn du einen Munaafiq oder eine verdorbene Person sagen hörst: „Ja, aber das war ihre Zeit. Die Realität hat sich geändert und wir leben nun in einer anderen Situation“, höre nicht auf ihn, weil er eine Krankheit in seinem Herzen hat. Niemand wird jemals das Paradies betreten ohne schwere Tests von ALLAH (subhanahu wa ta3ala). dem Allmächtigen, zu erhalten in jeder Sphäre des Lebens, da ALLAH denjenigen testet, den er liebt:<br />
„Wenn ALLAH Gutes für jemanden will, wird er ihn testen.“ (Al-Bukhari)<br />
Wir haben viele Leute gehört, die die Attribute der Munafiqun besitzen, dass sie in Bezug auf die Mujaahidiin und diejenigen aufrichtigen Muslime, die Körperteile für ALLAH (subhanahu wa ta3ala) verloren haben oder eingesperrt wurden, sagen: „ALLAH hat diese Leute bestraft. Hätten sie nicht diese Aussagen gemacht, wären sie heute frei.“ Wir würden sie gerne an einen Vers erinnern, wo ALLAH (subhanahu wa ta3ala) sagt:<br />
يَا َأيُّهَا الَّذِينَ آَمَنُوا َلا تَ ُ كونُوا َ كالَّذِينَ َ كَفرُوا وََقاُلوا لِِإخْوَاِن ِ همْ ِإَذا ضَرَبُوا فِي الَْأرْ ِ ض َأوْ <br />
َ كانُوا ُ غزى َلوْ َ كانُوا عِنْدَنَا مَا مَاتُوا وَمَا قُتِلُوا لِيَجْعَ َ ل اللَّهُ َذلِكَ حَسْرًَة فِي ُقُلوِب ِ همْ وَاللَّهُ<br />
 يُحْيِي وَيُمِيتُ وَاللَّهُ ِبمَا تَعْمَُلو َ ن بَصِيرٌ</p>
<p>&#8222;O die ihr glaubt, seid nicht wie diejenigen, die ungläubig sind und von ihren Brüdern, wenn sie im Lande umhergereist sind oder sich auf einem Kriegszug befunden haben, sagen: „Wenn sie bei uns geblieben wären, wären sie nicht gestorben und nicht getötet worden&#8220;, damit ALLAH dies zu einer gramvollen Reue in ihren Herzen mache. ALLAH macht lebendig und lässt sterben. Und was ihr tut, sieht ALLAH wohl.&#8220; (Surat All- &#8216;Imran, 3:156)<br />
Eines Tages wirst du vielleicht keine Nahrung zu essen, keine Klamotten zum anziehen, kein Zuhause um darin zu wohnen, keine Familie um deren Hilfe du bitten könntest und keine Körperteile haben, die dir bei der Arbeit helfen. Wenn du jemals durch ALLAH (subhanahu wa ta3ala) geprüft wirst und dich selbst in einer solchen Situation wiederfindest, dann ist das Beste und einzige, was du sagen solltest &#8222;Al-Hamdulillah (Alles Lob und Preis gebührt ALLAH)&#8220;. Sei deinem Herrn gegenüber dankbar in einfachen wie in schweren Zeiten. Wahrlich, derjenige der seinem Herrn gegenüber undankbar ist, wird ein miserables Leben in der Dunya führen und im nächsten Leben wird er entehrt und erniedrigt sein.<br />
َأمْ حَسِبْتُمْ َأ ْ ن تَدْخُلُوا الْجَنََّة وََلمَّا يَْأتِ ُ كمْ مََثلُ الَّذِينَ خََلوْا مِنْ َقبْلِ ُ كمْ مَسَّتْهُمُ اْلبَْأسَاءُ <br />
وَالضَّرَّاءُ وَزُلِْزلُوا حَتَّى يَُقو َ ل الرَّسُو ُ ل وَالَّذِينَ آَمَنُوا مَعَهُ مَتَى نَصْرُ اللَّهِ َأَلا ِإنَّ نَصْرَ اللَّهِ<br />
 قَرِيبٌ<br />
&#8222;Oder meint ihr etwa, dass ihr in den (Paradies)garten eingehen werdet, noch bevor Gleiches über euch gekommen ist, wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Leid widerfuhr ihnen, und sie wurden erschüttert, bis dass der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glaubten, sagten: „Wann kommt ALLAHS Sieg?&#8220; Aber wahrlich, ALLAHS Sieg ist nahe.&#8220; (Surat Al-Baqara, 2:214)<br />
َأحَسِبَ النَّاسُ َأ ْ ن يُتْرَكُوا َأ ْ ن يَقُولُوا آَمَنَّا وَهُمْ َلا يُفْتَنُو َ ن وََلَقدْ َفتَنَّا الَّذِينَ مِنْ َقبْلِ ِ همْ <br />
 َفَليَعَْلمَنَّ اللَّهُ الَّذِينَ صَدَقُوا وََليَعَْلمَنَّ الْ َ كاذِِبينَ<br />
&#8222;Meinen die Menschen, dass sie in Ruhe gelassen werden, (nur) weil sie sagen: „Wir glauben&#8220;, ohne dass sie geprüft werden? Wirhaben bereits diejenigen vor ihnen geprüft. ALLAH wird ganz gewiss diejenigen kennen, die die Wahrheit sprechen, und Er wird ganz gewiss die Lügner kennen.&#8220; (Surat Al-&#8217;Ankabut, 29:2-3)<br />
وََلنَبْلُوَنَّكُمْ ِبشَيْءٍ مِنَ الْخَوْفِ وَاْلجُو ِ ع وَنَقْ ٍ ص مِنَ الْأَمْوَالِ وَالَْأنْفُ ِ س وَالثَّمَرَاتِ وَبَشِِّر <br />
الصَّاِبِرينَ الَّذِينَ ِإَذا َأصَابَتْهُمْ مُصِيبَةٌ َقاُلوا ِإنَّا لِلَّهِ وَِإنَّا ِإَليْهِ رَا ِ جعُو َ ن ُأوَلئِكَ عََليْ ِ همْ صَلَوَاتٌ<br />
 مِنْ رَبِّ ِ همْ وَرَحْمٌَة وَُأوَلئِكَ هُمُ الْمُهْتَدُو َ ن<br />
&#8222;Und Wir werden euch ganz gewiss mit ein wenig Furcht und Hunger und Mangel an Besitz, Seelen und Früchten prüfen. Doch verkünde frohe Botschaft al-Saabiruun (den Standhaften), die, wenn sie ein Unglück trifft, sagen: „Wir gehören ALLAH, und zu Ihm kehren wir zurück.&#8220; Sie sind es, denen Segnungen von ihrem Herrn und Erbarmen zuteil werden, und sie sind die Rechtgeleiteten.&#8220; (Surat Al-Baqara, 2:155-157)</p>
<p>Quelle: http://www.al-muwahidun.com</p>
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		<title>Freitagspredigt vom 21.05.2010</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 20:38:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Namen Allahs, aller Lob gebührt Allah, und mögen Allahs Frieden und Segen auf seinem geliebten Gesandten sein. Auf ihn, seiner Familie und seinen Gefährten und auf allen, die dem Weg der Rechtschaffenen folgen, bis zum Letzten Tag. Der Prophet &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam – saß einst Zuhause und hatte seine Unterschenkel freigelegt. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=muslimasusan.wordpress.com&amp;blog=7354510&amp;post=437&amp;subd=muslimasusan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Namen Allahs, aller Lob gebührt Allah, und mögen Allahs Frieden und  Segen auf seinem geliebten Gesandten sein. Auf ihn, seiner Familie und  seinen Gefährten und auf allen, die dem Weg der Rechtschaffenen folgen,  bis zum Letzten Tag.</p>
<p>Der Prophet &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam – saß einst Zuhause und hatte  seine Unterschenkel freigelegt. Abu Bakr – Radi Allahu Anhu – trat ein  und dann trat Umar ein und der Prophet &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam –  blieb in seiner Position. Als dann Uthman – Radi Allahu Anhu –  hereinkam, stand der Prophet &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam – auf,  bedeckte seine Beine und begrüßte ihn mit der wärmsten Begrüßung. Aisha –  Radi Allahu Anha – sah dieses und fragte den Gesandten Allahs &#8211; sal  Allahu alayhi wa sallam – später über sein Verhalten. Er &#8211; sal Allahu  alayhi wa sallam – antwortete: „Soll ich etwa nicht schüchtern sein vor  dem, vor dem die Engel schüchtern sind?“</p>
<p>In der Hadith von Jibril (Gabriel) – alayhis salam – als er zum  Propheten &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam – kam und ihn über Islam, Iman  und Ihsan fragte, sagte der Gesandte Allahs &#8211; sal Allahu alayhi wa  sallam – zu der Frage: „Was ist Iman?“ „Iman ist, an Allah zu glauben,  seine Engel, seine Bücher, seine Gesandten, den letzten Tag und der  Vorherbestimmung in guten wie in bösen Dingen.</p>
<p>Heute werden wir über den Iman an die Engel sprechen.</p>
<p>Über all die verschiedenen Phasen unserer Schöpfung, sind die Engel mit  einer bestimmten Verantwortung anwesend.</p>
<p>Als wir nichts waren in dem Leib unserer Mutter, war ein Engel da und  hat uns eine Seele eingehaucht. Sie sind jeden Tag da und berichten  Allah über unser Gebet. Sie sind jeden Augenblick anwesend und zeichnen  unser Geflüstertes und unser Gesagtes auf. Wenn der Zeitpunkt unseres  Todes kommt, sind sie da, um uns unsere Seelen zu entnehmen. Und wenn  der Tag des Gerichts anbricht, stößt ein Engel in die Trompete, um dies  bekannt zu geben.</p>
<p>An die Engel zu glauben, oder Iman an sie zu haben, ist einer der  Glaubensgrundsätzen des Muslims. Engel sind Geschöpfe Allahs. Sie sind  aus Licht erschaffen, sie essen und trinken nicht, sie sind weder als  männlich noch als weiblich gekennzeichnet und sie werden nicht müde.  Einige von ihnen verbringen ihre ganze Existenz in der Verbeugung  (Ruku`) andere wieder in der Niederwerfung (Sujud). Und wenn zum Tage  des Gerichts gerufen wird, werden sie ihre Köpfe erheben und sagen:  „Preis sei Dir, unser Herr, wir haben Dir nicht gedient in der Weise,  wie es deiner Majestät gebührt.“ Sie sind Allahs Schöpfung, eine  Schöpfung, die vor der Schöpfung unseres Vaters Adam – Alayhis Salam –  stattfand.</p>
<p>Der Gesandte Allahs &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam – unterrichtete uns  über ihre Eigenschaften und ihre Pflichten. Zu ihren Eigenschaften  gehören folgende:</p>
<p>Erstens: Dass sie Riesig sind. Der Prophet &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam  – sagte: „Ich sah Jibril in der Gestalt, in der er ursprünglich  erschaffen wurde. Er hatte 600 Flügel. Jeder von ihnen füllte den  (gesamten) Horizont. (Vom Osten zum Westen – soweit das Auge reichte).</p>
<p>Dieses Ereignis wurde im Quran erwähnt:</p>
<p>Und wahrlich, er (Muhammad &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam –) sah ihn  (Gabriel – alayhis salam) am klaren Horizont. [QS: 81:23]</p>
<p>Zweitens: Dass sie die Fähigkeit haben, ihre Gestalt zu verändern, wie  wir in der Geschichte über Maryam und im Hadith von Jibril, als seine  Gefährten ihn mit strahlend weißer Kleidung und glänzend schwarzem Haar  gesehen haben, erfahren.</p>
<p>Drittens: Sie leben in den Himmeln und von dort steigen sie herab, um  die ihnen aufgetragenen Pflichten zu erfüllen. Allah – Subhaanahu wa Ta  ‘Aala – sagt</p>
<p>Fast neigen sich die Himmel, um von oben her zu brechen, (so) auch  (wenn) die Engel ihren Herrn mit Seiner Lobpreisung verherrlichen und  Vergebung für die auf Erden erflehen. Siehe, Allah ist wahrlich der  Vergebende, der Barmherzige. [QS: 42:5]</p>
<p>Dies ist lediglich ein Auszug einiger Eigenschaften.</p>
<p>Was die Beziehung zu dem Mu’min angeht, ist es eine sehr enge Beziehung.</p>
<p>Der Prophet – Sal Allaahu Alayhi wa Sallam – unterrichtete uns, dass die  Engel Ausschau halten nach Versammlungen von Muslimen, bei denen Allah –  Subhaanahu wa Ta ‘Aala – erwähnt wird. Er– Sal Allaahu Alayhi wa Sallam  – sagte:</p>
<p>Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Prophet – Sal  Allaahu Alayhi wa Sallam – sagte:</p>
<p>Allah, der Erhabene und Segensreiche, hat Engel, die keine andere  Aufgabe haben, außer auf den Straßen herumzugehen, um denjenigen  nachzuspüren, die sich versammelten, um Allahs zu gedenken. Wenn sie  aber eine Versammlung finden, wo Leute Allahs gedenken, sitzen sie mit  ihnen. Sie umschirmen einander mit ihren Flügeln in der Weise, dass  diese Leute unmittelbar mit dem ersten Himmel verbunden werden. Wenn sie  sich zerstreuen, steigen die Engel auf in den Himmel. Hier dann fragt  sie Allah, Der Allmächtige und Erhabene und Er ist wohl wissender als  sie: „ Woher seid ihr gekommen?“ Sie erwidern: „ Wir kamen von Dienern  von Dir auf der Erde, die Dich preisen, indem sie sagen: Subhana Allah  (gepriesen sei Allah), Deine Größe rühmen, indem sie sagen: Allahu Akbar  (Allah ist der größte), die Formel laa Ilaaha Illa Allah (kein Gott ist  da außer Allah) sprechen, Dich loben,</p>
<p>indem sie sagen: Al-hamdu lillah (Alles Lob gebührt Allah) und Dich  bitten. Er sagt: „ Worum bitten sie Mich?“ Sie sagen: „ Sie bitten Dich  um das Paradies.“ Er sagt: „ Haben sie mein Paradies gesehen?“ Sie  sagen: „ Nein! unser Herr.“ Er sagt: „ Und wie denn, wenn sie es gesehen  hätten?“ Sie sagen weiter: „ Und sie suchen Zuflucht bei Dir.“ Er sagt:  „ Und wovor suchen sie Flucht bei Mir?“ Sie sagen: „ Vor Deinem  Höllenfeuer, unser Herr!“ Er sagt: “ Haben sie Mein Höllenfeuer  gesehen?“ Sie sagen: „ Nein!“ Er sagt: „ Und wie denn, wenn sie es  gesehen hätten?“ Sie sagen: „ Und sie bitten Dich um die Vergebung ihrer  Sünden.“ Er sagt: „ Ich habe ihre Sünden vergeben, ich habe ihnen alles  gegeben, worum sie bitten, und ich habe ihnen Zuflucht bei Mir davor  gegeben, wovor sie Zuflucht bei Mir gesucht haben.“ Sie sagen: „ O  Allah, unter ihnen befindet sich Soundso, und er ist ein sündiger  Diener. Es geschah aber, dass er an ihnen vorbeiging und mit ihnen saß.“  Er sagte: „ Ihm habe Ich auch vergeben. Sie sind diejenigen, mit denen  er gesessen hat; und derjenige, der mit ihnen sitzt, soll nicht  unglücklich sein.“</p>
<p>Sie lieben die Gläubigen. Der Prophet &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam –  sagte:</p>
<p>„ Wenn Allah – subhanahu wa ta’ala – jemanden liebt, ruft Er Jibril  (Gabriel) und sagt: ‚ O Jibril! Ich liebe die und die Person, also liebe  auch du sie.’ Dann ruft Jibril zu den Engeln der Himmel: ‚ Allah liebt  die und die Person, also liebt auch ihr ihn.’ Und die Engel werden  lieben. Und dann wird Allah – subhanahu wa ta’ala – ihm einen Platz der  Anerkennung auf Erden schaffen. [Bukhari und Muslim]</p>
<p>Sie beten für den Gläubigen. Der Prophet &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam –  erklärte:</p>
<p>„ Die Engel beten für jeden Diener Allahs, der für mich betet.“ [Sahih  Al-Jami’]</p>
<p>Und der Prophet &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam – erklärte, dass ein Engel  für das Gebet bestimmt ist, welches für einen Bruder in seiner  Abwesenheit gemacht wird. Die Pflicht des Engels ist es, „Amin dasselbe  für dich“, zu sagen.</p>
<p>Und es gibt keinen Zweifel darüber, dass die Engel den Mu’minin im Jihad  beistehen. In der Schlacht von Badr, verließ der Gesandte Allahs &#8211; sal  Allahu alayhi wa sallam – Madinah mit nur 317 Gefährten, um eine  Karawane zu verfolgen &#8211; unvorbereitet für einen Krieg. Als die  muslimische Armee sich den über 1000 Kämpfern der Quraish ausgesetzt  sah, mit all den Waffen, Pferden und Vorbereitungen, sah die Situation  trostlos aus, besonders weil es die erste Schlacht im Islam war. Der  Prophet &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam – trat in sein Zelt und betete, er  streckte seine Hände aus, bittend für den Sieg durch Allah. Er streckte  seine Hände soweit nach oben, dass sein Umhang herunterfiel. Abu Bakr –  Radi Allahu Anhu &#8211; war dort, um diesen wieder auf seine Schultern zu  legen. Er &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam – weinte und betete bis Abu Bakr  – Radi Allahu Anhu – Mitgefühl für die Situation, dessen Zeuge er  wurde, empfand. Er rief zum Gesandten Allahs &#8211; sal Allahu alayhi wa  sallam &#8211; aus – “Ruwaidan Ya Rasullah, In Allaha Naasiruk wa Mujizu  wa’dak.” Daraufhin offenbarte Allah – Subhaanahu wa Ta ‘Aala – folgende  Verse:</p>
<p>Da gab dein Herr den Engel nein: “ Ich bin mit euch; so festigt denn die  Gläubigen.In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen.  Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!“  [QS: 8:12]</p>
<p>Jibreel fragte den Propheten &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam – über  diejenigen, die beim Sieg von Badr anwesend waren: „Wie ist die Stellung  derjenigen, die bei Badr mit dir waren?“ Der Prophet &#8211; sal Allahu  alayhi wa sallam – sagte: „Sie waren die besten unter uns.“ Dann sagte  Jibril: „Ebenso, gehörten die Engel die bei Badr anwesend waren zu den  besten unter uns.“</p>
<p>Und die Engel sind da, wenn der Mu’min stirbt. Allah– Subhaanahu wa Ta  ‘Aala – unterrichtet uns von dem Tag, an dem sie kommen, um die Seele  des Mu’min zu  entnehmen:</p>
<p>Wahrlich, diejenigen, die sagen ‘mein Herr ist Allah’, und die sich dann  aufrichtig verhalten – zu ihnen steigen die Engel nieder (und  sprechen): “ Fürchtet euch nicht und seid nicht traurig und erfreut euch  des Paradieses, das euch verheißen wurde.</p>
<p>[QS: 41:30]</p>
<p>Die Engel und die Kuffar</p>
<p>Genauso, wie die Engel ein Teil des Lebens, des Todes und der  Wiederauferstehung des Mu’mins sind, sind sie ein Teil des Kafirs  (Ungläubigen), jedoch auf eine andere Art und Weise. Der Prophet &#8211; sal  Allahu alayhi wa sallam – berichtete uns, dass, wenn Allah – Subhaanahu  wa Ta ‘Aala – eine Person hasst, Er nach Jibril ruft und sagt: „ O  Jibril! Ich hasse die und die Person, also hasse du ihn auch.“ Dann wird  Jibril zu den Engeln der Himmel rufen: „ Allah hasst die und die  Person, also hasst auch ihr ihn.“ Und die Engel werden ihn hassen. Dann  wird ihm Allah – subhanahu wa ta’ala – Unannehmlichkeiten auf Erden  bereiten.</p>
<p>Zur Zeit des Propheten – Sal Allaahu Alayhi wa Sallam – verspotteten ihn  die Kuffar, indem sie von ihm verlangten, die Engel in diesem Leben zu  sehen, da sie nur dann glauben würden. Allah – Subhaanahu wa Ta ‘Aala –  zeichnete ihre Behauptung im Quran auf, für sie und all die anderen  Leute, die mit ihren Augen glauben, jedoch nicht mit ihren Herzen:</p>
<p>Und diejenigen, die nicht mit Unserer Begegnung rechnen, sagen: „ Warum  werden keine Engel zu uns hernieder gesandt? Oder (warum) sollten wir  (nicht) unseren Herrn schauen?“ Wahrlich, sie denken zu hoch von sich  und haben die Schranken arg überschritten. Am Tage, wenn sie die Engel  sehen: keine frohe Botschaft sei für die Schuldigen an diesem Tage! Und  sie (die Engel) werden (zu ihnen) sagen: Das ist euch verwehrt,  verboten!“ [QS: 25:21-22]</p>
<p>Und wenn sie in die Hölle eintreten, berichtet Allah– Subhaanahu wa Ta  ‘Aala – uns über ihre Konversation mit den Engel, welche die Hölle  bewachen:</p>
<p>Und die im Feuer werden zu den Wächtern der Hölle sagen: „ Bittet euren  Herrn, dass Er uns einen Tag von der Strafe erlasse.“ Sie werden  sprechen: „ Kamen nicht eure Gesandten mit klaren Beweisen zu euch?“  Jene werden sagen: „ Doch.“ (Die Wächter) werden sprechen: „ So fahret  fort, zu bitten.“ Doch das Bitten der Ungläubigen ist völlig umsonst.  [QS: 40:49-50]</p>
<p>Liebe Brüder und Schwestern, was ist nun unsere Pflicht gegenüber diesen  Engeln. Es ist, den Glauben an sie zu verinnerlichen und ihnen den  Respekt zu zeigen, der ihnen gebührt. Demnach, wenn wir hören, dass die  Engel die Häuser nicht betreten, in denen Hunde und Abbildungen sind,  gehen wir und befreien uns umgehend von dem, was uns von der gesegneten  Anwesenheit der Engel beraubt. Der Prophet &#8211; sal Allahu alayhi wa sallam  – unterrichtete uns in einem authentischen Hadith, dass die Engel nicht  in ein Haus eintreten, in dem Abbildungen und Hunde sind. Es ist  traurig, dass in vielen Häusern von Muslimen ein Platz auf den Regalen  bereitgestellt ist für Abbildungen von Tieren, Puppen oder Bilder, die  an den Wänden hängen. Wenn die Gebetszeit kommt, werden diese zwar  vielleicht zugedeckt, aber das macht keinen Unterschied. Es bleibt ein  Haus, welches von der gesegneten Anwesenheit, dem Schutz und dem  Bittgebet der Engel beraubt wurde. Und wenn die Engel nicht anwesend  sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass Teufel und Jinn dort Zuflucht  finden. Möge Allah – Subhaanahu wa Ta ‘Aala – uns alle bewahren.</p>
<p>Abschließend: die Engel, die uns am nächsten sind, sind jene, die auf  den Schultern eines jeden Menschen sind. Sie schreiben die guten Taten  und die schlechten Taten auf. Allah – Subhaanahu wa Ta ‘Aala – erwähnt  diese im Quran:</p>
<p>…spricht er kein Wort aus, ohne dass neben ihm ein Aufpasser ware, der  stets bereit (ist, es aufzuzeichnen)… [QS: 50:18]</p>
<p>Wenn wir ein Aufnahmegerät auf unseren Schultern hätten und im Rahmen  eines Wettbewerbs, jeder, der Allah lobpreist einen Euro erhält und für  jedes schlechte Wort gepeitscht wird, wie wäre dann der Zustand der  Gemeinde. Sie würde aufgehen in Lobpreisungen! Subhanallah,  Alhamdulillah, Allahu Akbar. Sogar, wenn jemand Salam sagt, würde das  von allen mit Subhanallah, Alhamdulillah, Allahu Akbar, beantwortet  werden. Wie geht es dir? Subhanallah, Alhamdulillah, Allahu Akbar. Und  am Ende des Tages würde einer 30.000, der andere 50.000 Euro erhalten,  wer würde nicht Teilhaben wollen an solch einem Gewinn?</p>
<p>Liebe Brüder und Schwester, wir werden aufgezeichnet und der Gewinn ist  viel höher.</p>
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		<title>Premiere 6:122</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 12:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muslimasusan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=muslimasusan.wordpress.com&amp;blog=7354510&amp;post=430&amp;subd=muslimasusan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><img src="/Users/Susan/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /><a href="http://www.invisiblepictures.de/"><img class="aligncenter" title="Premiere" src="http://einladungzumparadies.de/images/elenam.jpg" alt="" width="265" height="384" /></a></p>
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		<title>Freitagspredigt vom 02.04.2010</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 13:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muslimasusan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagspredigten]]></category>

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		<description><![CDATA[Was hast du heute gemacht? Eine Erinnerung an euch, liebe Geschwister * Betest du jeden Tag Fadschr in der Moschee im Gemeinschaftsgebet? * Verrichtest du jedes Gebet in der Moschee im Gemeinschaftsgebet? * Hast du heute irgendeinen Teil des Qurans gelesen? * Rezitierst du nach jedem Gebet die Dhikr und Wird? * Verrichtest du die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=muslimasusan.wordpress.com&amp;blog=7354510&amp;post=424&amp;subd=muslimasusan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://muslimasusan.files.wordpress.com/2009/05/10_basmalaislamoncoeur017d10da_1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-6" title="10_basmalaislamoncoeur017d10da_1" src="http://muslimasusan.files.wordpress.com/2009/05/10_basmalaislamoncoeur017d10da_1.png?w=443&#038;h=125" alt="" width="443" height="125" /></a></p>
<p>Was hast du heute gemacht?<br />
Eine Erinnerung an euch, liebe  Geschwister</p>
<p>* Betest du jeden Tag Fadschr in der Moschee im  Gemeinschaftsgebet?<br />
* Verrichtest du jedes Gebet in der Moschee im  Gemeinschaftsgebet?<br />
* Hast du heute irgendeinen Teil des Qurans  gelesen?<br />
* Rezitierst du nach jedem Gebet die Dhikr und Wird?<br />
*  Verrichtest du die regulären Sunnahgebete vor und nach jedem  Pflichtgebet?<br />
* Hast du dir (heute) Gedanken über den Tod und das  Grab gemacht?<br />
* Hast du über den letzten Tag und seine Angst  nachgedacht?</p>
<p>* Hast du Allah &#8211; den Gepriesenen und Erhabenen  &#8211; dreimal darum gebeten, dich ins Paradies eingehen zu lassen? Wenn  jemand Allah &#8211; den Gepriesenen und Erhabenen &#8211; dreimal darum bittet, ihn  ins Paradies eingehen zu lassen, sagt das Paradies: „Oh Allah, lass ihn  ins Paradies ein.“91<br />
* Hast du (heute) Allah – den Gepriesenen und  Erhabenen &#8211; dreimal darum gebeten, dich vor der Pein in der Hölle zu  beschützen? Wenn jemand dies (dreimal) tut, sagt die Hölle: „Oh Allah,  beschütze ihn vor der Hölle.“92<br />
* Hast du (heute) irgendetwas von  den Ahadith des Propheten gelesen?<br />
* Hast du (heute) versucht dich  von schlechten Versammlungen fern zu halten?<br />
* Hast du (heute)  versucht, übertriebenes Lachen und Scherzen zu vermeiden?<br />
* Hast du  (heute) (wegen deiner Furcht) vor Allah &#8211; dem Gepriesenen und Erhabenen &#8211;  geweint?<br />
* Hast du (heute) die Dhikr für den Morgen und für den  Abend rezitiert?<br />
* Hast du Allah &#8211; den Gepriesenen und Erhabenen &#8211;  heute um Vergebung für deine Sünden gebeten?<br />
* Hast du (heute) Allah  &#8211; den Gepriesenen und Erhabenen &#8211; darum gebeten, deinem Herzen Stärke  zu geben?<br />
* Hast du (heute) ein neues islamisches Buch gekauft, von  dem du mehr über den Islam lernen kannst?<br />
* Hast du (heute) um  Vergebung für die Gläubigen gebetet &#8211; Männer und Frauen &#8211; da man  für  jeden gläubigen Mann und für jede gläubige Frau (für den/die man um  Vergebung bittet, eine Belohnung bekommt?<br />
* Hast du (heute) Allah &#8211;  den Gepriesenen und Erhabenen &#8211; für die Segnung des Islams gepriesen?<br />
*  Hast du (heute) Allah &#8211; den Gepriesenen und Erhabenen &#8211; für die Segnung  des Hörens, Sehens, für die Sinne und alle (anderen) Glückseligkeiten  gepriesen?<br />
* Hast du heute an die Armen und Bedürftigen Almosen  gegeben?<br />
* Hast du dich heute zurückgehalten und bist du aus eigenen  Gründen wütend geworden, und dies nur für das Wohlgefallen Allahs &#8211; des  Gepriesenen und Erhabenen?<br />
* Hast du (heute) verhindert, stolz und  arrogant zu sein?<br />
* Hast du (heute) irgendeinen deiner Brüder für  Allah &#8211; den Gepriesenen und Erhabenen &#8211; besucht?<br />
* Hat du (heute)  Allah &#8211; den Gepriesenen und Erhabenen &#8211; für deine Brüder, Nachbarn und  die anderen, mit denen du im Kontakt bist, gebetet?<br />
* Hast du  (heute) deine Eltern mit Liebe und Liebenswürdigkeit behandelt?<br />
*  Hast du (heute) irgendein Unglück beantwortet, mit den Worten: „Inna  lillahi ua inna    ileyhi radschi’un“ (Zu Allah gehören wird und zu Ihm  ist die Rückkehr)94<br />
* Hast du diese Du’ah heute gesprochen?</p>
<p>Allahumma inni a’udhubika an uschrika bika ua ana a’lam ua  astagfiruka lima la a’lam<br />
Oh Allah, ich suche meine Zuflucht bei  dir, vor der wissentlichen Beigesellung und bitte dich um Vergebung,  wenn ich dies unwissentlich getan habe.<br />
Denn wenn jemand dies  sagt, wird Allah den großen und den kleinen Schirk von ihm entfernen.“95</p>
<p>91 Der Hadith in vollem Wortlaut heißt: „Wenn  jemand Allah dreimal um das Paradies bittet, sagt das Paradies: „Oh  Allah, lass ihn in das Paradies (eingehen).“ Und wenn jemand Allah  dreimal um Schutz vor der Hölle bittet, sagt die Hölle: „Oh Allah,  beschütze ihn vor der Hölle.“[Überliefert bei at Tirmidhi; von al Albani  als Sahih klassifiziert, Sahih al Dschami, Nr. 6151, Band 6]<br />
92  Siehe oben.<br />
94 Surah al Baqarah, Vers 156. Der Prophet &#8211; sallallahu  aleyhi ua sallam &#8211; sagte: „Jeder von euch sollte sagen: inna lillahi ua  inna ileyhi radschi’un, wenn ihm irgendein Unglück widerfährt, selbst  wenn sein Schuh beschädigt wurde, da dies alles zu den „Unglücken“  gehört.“ [Klassifiziert als Hasan von al Albani, al Kalim al Tayyib Nr.  140]</p>
<p>95 Siehe Sahih al Dschami, Nr. 3625</p>
<p>Entnommen  aus: &#8222;Das Grab&#8220; von Schaikh Hussain Al Awayischah</p>
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		<title>Freitagspredigt vom 19.03.2010</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 12:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muslimasusan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagspredigten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Benehmen beim diskutieren mit seinen Geschwistern Zusammenarbeit: Ein Symbol in einer muslimischen Gesellschaft, wie Allah sagt: &#8222;Helft einander in Güte und Gottesfurcht&#8220; (Al-Ma´idah) Allah(subhanahu wa ta Ala) sagt auch: &#8222;, die ihren Grimm zurückhalten, und den Menschen verzeihen. Und Allah liebt die Gutes Tuenden.&#8220; (Al-Imran34) &#8222;&#8230;, freundlich zu den Menschen zu sprechen,&#8230;&#8220; 2:83 &#8222;&#8230;und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=muslimasusan.wordpress.com&amp;blog=7354510&amp;post=417&amp;subd=muslimasusan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://muslimasusan.files.wordpress.com/2009/05/10_basmalaislamoncoeur017d10da_1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-6" title="10_basmalaislamoncoeur017d10da_1" src="http://muslimasusan.files.wordpress.com/2009/05/10_basmalaislamoncoeur017d10da_1.png?w=443&#038;h=125" alt="" width="443" height="125" /></a></p>
<p><strong>Das Benehmen beim diskutieren mit seinen Geschwistern </strong></p>
<p>Zusammenarbeit:  Ein Symbol in einer muslimischen Gesellschaft, wie Allah sagt:<br />
&#8222;Helft  einander in Güte und Gottesfurcht&#8220; (Al-Ma´idah)</p>
<p>Allah(subhanahu  wa ta Ala) sagt auch:</p>
<p>&#8222;, die ihren Grimm zurückhalten, und den  Menschen verzeihen. Und Allah liebt die Gutes Tuenden.&#8220; (Al-Imran34)</p>
<p>&#8222;&#8230;,  freundlich zu den Menschen zu sprechen,&#8230;&#8220; 2:83</p>
<p>&#8222;&#8230;und sprecht  freundliche Worte zu ihnen.&#8220; 4:8</p>
<p>&#8222;Gütige Rede und Verzeihung  sind besser als ein Almosen,&#8230;&#8220; 263</p>
<p>&#8222;Und wer hat eine schönere  Religion als jener, der sich Allah ergibt und dabei Güte übt&#8230;.&#8220; 425</p>
<p>&#8222;Nichts  Gutes ist in vielen ihrer Besprechungen, es sei denn in solchen, die  zur Mildtätigkeit oder zur Güte oder zum Friedensstiften unter den  Menschen ermahnen.&#8220; 414</p>
<p>&#8222;Und es soll unter euch eine Gemeinschaft  sein, die zum Guten(Islam) aufruft,&#8230;&#8220; (304)</p>
<p>Auch der  Prophet(sallallahu alaihi wassalam) hat uns ermutigt, moralische Werte  zu haben: &#8222;Freundlichkeit ist der beste Charakter.&#8220; (Sahih Muslim)</p>
<p>Der  Prophet(sallallahu alaihi wassalam) sagte: &#8222;Die am meisten von Allah  geliebten Diener sind die, die den besten Charakter und Manieren haben.&#8220;  (Sahih al-Ja´mi)</p>
<p>Der Prophet(sallallahu alaihi wassalam) wurde  über die Dinge gefragt, die am meisten die Leute ins Paradies eintreten  lassen. Er(sallallahu alaihi wassalam) sagte: &#8222;Die Sache, die am meisten  die Leute ins Paradies bringt ist Furcht vor Allah und guter  Charakter.&#8220; (At-Tirmidhi,Imam Ahmed,Ibn Majah und Ibn Hibban)</p>
<p>1485  &#8211; Anas Ibn Malik(radiallahu anhu) berichtete Der Gesandte  Allahs(sallallahu alaihi wassalam) sagte: Schürt keinen gegenseitigen  Haß unter euch. Seid einander nicht neidisch. Wendet euch nicht von  einander ab und seid Allahs Diener, brüderlich zueinander. Es ist dem  Muslim nicht erlaubt, seinen Bruder länger als drei Tage zu meiden.</p>
<p>1486  &#8211; Abu Ayyub Al-Ansariy(radiallahu anhu) berichtete Der Gesandte  Allahs(sallallahu alaihi wassalam) sagte: Es ist keinem Muslim erlaubt,  daß er seinen Bruder mehr als drei Tage meidet, indem beide einander  begegnen, während sich der eine vom anderen abwendet. Der beste aber von  den beiden ist derjenige, der zuerst den Fiedensgruß (Salaam) zum  anderen spricht.</p>
<p>1487 &#8211; Abu Huraira(radiallahu anhu)  berichtete Der Gesandte Allahs(sallallahu alaihi wassalam) sagte: Hütet  euch vor Verdächtigungen; denn Verdächtigung ist das Größte aller Lügen;  sucht nicht mit Vorbedacht nach euren Fehlern und spioniert einander  nicht nach. Macht einander keine Konkurrenz in<br />
ungerechterweise,  seid einander nicht neidisch und mißgünstig, wendet euch nicht  voneinander ab und seid Allahs Diener, brüderlich zueinander.</p>
<p>1500  &#8211; `A´ischa(radiallahu anha) berichtete Ein Mann bat um Erlaubnis, beim  Propheten(sallallahu alaihi wassalam) eintreten zu dürfen. Der  Prophet(sallallahu alaihi wassalam) sagte: Ja, er soll hereinkommen,  aber welch übler Sohn seines Stammes oder er sagte: Welch übler Mann  seines Stammes er doch ist! Als der Mann hereinkam, unterhielt sich der  Prophet freundlich mit ihm. Später sagte ich zu ihm: O Gesandter Allahs,  du hast dich so abfällig über diesen Mann geäußert, aber dann hast du  doch freundlich mit ihm<br />
geredet! Er sagte: Ach `A´ischa, der  schlimmste Mensch bei Allah am Tag der Auferstehung ist jener, vor dem  sich die anderen wegen seinem schamlosen Reden zurückziehen.</p>
<p>Auch  wenn manchmal Meinungsverschiedenheiten herrschen, oder man sich  vielleicht- aus irgendeinem Grund- nicht leiden kann- alhamdulillah, wir  sind Muslime! Wir haben einen Adab, ein Benehmen, wie wir miteinander  sprechen oder diskutieren! War der Prophet(sallallahu alaihi wassalam)  oder einer der Sahaba(radiallahu anhu) jemals &#8222;eingeschnappt&#8220; oder haben  sie miteinander so gesprochen, daß das Gegenüber verletzt war, oder  gedemütigt?</p>
<p>Wir denken alle von uns, a´udhubillah, wir hätten  Wissen oder Benehmen, einen guten Charakter, oder würden den  Propheten(sallallahu alaihi wassalam) lieben. Wie traurig wäre  er(sallallahu alaihi wassalam), und wie ist die Meinung Allahs(subhanahu  wa ta Ala), wenn wir bei wirklich vielen Diskussionen uns nicht mal  benehmen können, nicht nachdenken, daß das Gegenüber vielleicht traurig  oder verletzt ist bei unseren(harten) Worten.</p>
<p>Einige werden sehr  getroffen, andere weinen vielleicht sogar nach Sticheleien oder  Verurteilungen, Angriffen. Doppelt vorsichtig müssen wir sein, wir  kennen und sehen uns nicht, dennoch verwenden wir oft Worte, die weh tun  können oder jemanden so sehr zurückdrängen, daß er sich zurückzieht  oder alles aufgeben will.</p>
<p>Wir sind doch eine Ummah, aber  schmerzhafterweise behandeln wir uns nicht so.</p>
<p>Es geht sogar so  weit, daß Geschwister sich zurückziehen, ungeachtet ob sie sich  angegriffen fühlen oder die &#8222;anderen&#8220;.</p>
<p>Wir müssen es doch  akzeptieren, daß in allen Fragen, außer der Aqidah, es teilweise nicht  nur zwei unterschiedliche Meinungen gibt, und damit wir wirklich den  Islam korrekt lernen müssen wir :</p>
<p>a) sicher sein, was wir  weitergeben oder lernen</p>
<p>b)den Adab dabei beachten, die Methodik  des Propheten(sallallahu alaihi wassalam)</p>
<p>c)vorsichtig sein mit  Aussagen wie &#8222;Scheikh abc hat das gesagt/geschrieben&#8220;, sondern wirklich  ZITIEREN, denn wie schnell geht ein Wort oder eine Bedeutung verloren,  wenn man es nur wiedergibt!</p>
<p>d) auch aufpassen, daß wir keine  Geschwister mit mehr Wissen verunglimpfen, noch sie hervorheben, wir  bitten sie um Beweise oder wir fragen sie DIREKT über ihre Aussagen, nur  Weitergesagtes kann auch sehr gefährlich sein!</p>
<p>e) wir müssen uns  bewußt sein, daß es u.a.die Meinung gibt, daß Fatwas nur für eine  einzige Person und deren Frage und Situation gelten, wir aber heutzutage  so wenig Gelehrte und Wissen vor Ort haben, daß wir sie auch auf uns  anwenden müssen. Darum aufpassen und genau erkundigen und  lesen/hören/nachfragen/suchen</p>
<p>Wir wollen uns doch Naseeha  geben, uns im Deen helfen, uns ermahnen, uns vor der Hölle retten! Dabei  denke ich, daß viiiiiele bereit sind, Naseeha und/oder  Beweise/Meinungen anzunehmen und umzusetzen, aber der Ton zählt doch  auch. Die Herzen müssen sanft werden, nicht hart und versteinert.</p>
<p>Wie  ist die Methodik, die Leute auf ihre Fehler hinzuweisen, ihnen die  korrekte Praxis beizubringen?! Würden wir, wenn wir mit einem Gelehrten  diskutieren, einfach aufstehen und gehen, wenn er eine andere Meinung  vertritt?</p>
<p>Subhanallah, sehen wir uns den Umgang der Gelehrten  untereinander an, sie lieben sich, selbst wenn sie zwei vollkommen  gegensätzliche Ansichten vertreten, und sie verweisen auch auf den  &#8222;anderen&#8220;. Das ist Ahl as-Sunnah, wir weisen uns auf Fehler hin, aber  mit Methodik, mit Liebe, Sanftheit, Freundlichkeit. Harte, verletzende  Worte zerstören, sie schrecken ab.</p>
<p>Das soll nicht bedeuten(falls  unterstellt wird), daß man nicht Klartext sprechen soll/kann. ABER mit  Methode. Der Methode des Propheten(sallallahu alaihi wassalam), der  NIEMALS auch nur ein böses Wort, oder Ungeduld oder Druck von sich  gegeben hat.</p>
<p>Sehen wir uns an, was über einen gesagt wurde, der  den Qur´an bezuegt, wie seine Eigenschaften sein sollten:</p>
<p>Abdullah  ibn Masood(radiallahu anhu) sagte: &#8222;Es ist wichtig für denjenigen, der  den Qur´an auswendig lernt, daß er seine Nächte kennen sollte, wenn die  Leute schlafen; seine Tage, wenn die Leute nicht fasten; seinen Gram,  wenn die Leute zufrieden sind; sein Weinen, wenn die Leute lachen in  Gleichgültigkeit; seine Stille, wenn sie sprechen und seine  Bescheidenheit wenn sie stolz sind.&#8220;<br />
&#8222;Ein Bezeuger des Qur´an sollte  betroffen, tolerant, still und nachsichtig sein. Er sollte nicht grob  sein, vergeßlich, einen lauten Mund haben noch eine schwierige Person  sein.&#8220; (Tanbeehul Ghafileen 2/8 18)</p>
<p>Und Ali(radiallahu anhu)  beschrieb die Eigenschaften von jemandem mit Taqwa(Gottesfurcht):<br />
&#8222;&#8230;Am  Tag sind sie tolerant und gelehrt, freundlich und  gottesfürchtig&#8230;.Ihre Zeichen sind, daß sie stark im Islam sind,  resolut in ihrer Sanftheit; standhaft in ihrem Glauben. Sie sehnen sich  nach Wissen und haben Wissen mit Toleranz; Mäßigung im Reichtum; sind  liebenswürdig im Hunger; geduldig in Trübsalen; suchen halal, aktiv  darin, verfolgen die Rechtleitung und sie verabscheuen Gier&#8230;.Sie  kombinieren Wissen mit Toleranz und Rede mit Taten&#8230;.Sie verzeihen  denen, die ihnen Unrecht tun; sie geben denen, die sie berauben und  treffen jene, die ernste Bande mit ihnen haben. Sie sind niemals profan  und immer nachsichtig&#8230;Wenn sie ungerecht behandelt werden, dann  bleiben sie geduldig bis Allah ihnen Recht gibt&#8230;Ihre Abstinenz von  denen, die ihnen fern bleiben ist ihre Befreiung von Arglist. Ihre Nähe  zu denen, die ihnen nahe sind ist ein Mittel der Gnade(für die, die  ihnen nahe sind). Ihre Abgeschiedenheit ist nicht aus Stolz und Arroganz  und ihre Nähe weder eine List noch ein Plan. (Nahjul Balagha 241).</p>
<p>Ya  Allah, wir sollten uns alle vor Hochmut fürchten, damit wir ihn nicht  unbewußt in uns tragen. Amin.</p>
<p>Wie sagte der Bruder Abu Imraan,  möge Allah ihn belohnen, wir müssen Angst davor haben, denselben  versteckten Kufr und Hochmut wie Iblis in uns zu tragen, der irgendwann  hervor bricht.</p>
<p>Wir sind alle so klein und unwissend, und anstatt  zusammen zu halten und uns zu stärken, das zu lassen, was uns schwächt  oder irritiert, verlassen wir gleich alles. Geben nicht das an Wissen  weiter, was wir haben, und profitieren nicht von dem an gutem Wissen,  was andere haben.</p>
<p>Alles Gute kommt von Allah und alles  Schlechte von Schaitan und uns selbst. ALLES Schlechte kommt von  Schaitan und uns selbst. Er (möge er verflucht sein) freut sich  unheimlich, wenn wir streiten, zanken, uns verletzen, abwenden, usw.</p>
<p>Quelle: aus einem Forum</p>
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		<title>Freitagspredigt vom 12.03.2010</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 12:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muslimasusan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagspredigten]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum beten wir? Von Dr. Suhaib Hasan EINLEITUNG Wie schwierig ist es doch, nach einem langen und hektischen Arbeitstag, müde wie man ist, in die Moschee zu gehen und sich auf sein Gebet zu Allah, dem Allmächtigen, zu konzentrieren. Wie schwierig ist es doch, sein warmes und kuscheliges Bett zu verlassen und dem Ruf des [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=muslimasusan.wordpress.com&amp;blog=7354510&amp;post=415&amp;subd=muslimasusan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://muslimasusan.files.wordpress.com/2009/05/10_basmalaislamoncoeur017d10da_1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-6" title="10_basmalaislamoncoeur017d10da_1" src="http://muslimasusan.files.wordpress.com/2009/05/10_basmalaislamoncoeur017d10da_1.png?w=443&#038;h=125" alt="" width="443" height="125" /></a></p>
<p>Warum beten wir?</p>
<p>Von Dr. Suhaib Hasan</p>
<p>EINLEITUNG</p>
<p>Wie  schwierig ist es doch, nach einem langen und hektischen Arbeitstag,  müde wie man ist, in die Moschee zu gehen und sich auf sein Gebet zu  Allah, dem Allmächtigen, zu konzentrieren. Wie schwierig ist es doch,  sein warmes und kuscheliges Bett zu verlassen und dem Ruf des Muezzins  zu folgen: „Kommt her zum Gebet! „Kommt her zum Heil!“</p>
<p>Der  berühmte Doktor und Philosoph Ibn Sina (Avicenna) erinnert sich an einen  solchen Moment in seinem Leben. Er und sein Diener übernachteten einmal  in einer eisigen Nacht in einem Gasthaus in einem abgelegen Teil  Chorasans. In der Nacht bekam er Durst, und so bat er seinen Diener,  dass er ihm Wasser hole. Der Diener wollte sein warmes Bett jedoch nicht  verlassen und so gab er vor, Ibn Sina nicht zu hören. Nach wiederholten  Aufforderungen stand er jedoch widerwillig auf, um das Wasser zu holen.  Wenig später erfüllte der melodische Klang des Adhan (Gebetsruf) die  Luft. Ibn Sina dachte über den Menschen, der die Leute zum Gebet rief,  nach. „Mein Diener Abdullah hat mich stets respektiert und verehrt. Er  nutzt jede Gelegenheit, um mich mit seinen lobenden und warmherzigen  Worten zu überhäufen. Doch heute Nacht waren ihm seine eigenen  Bedürfnisse wichtiger als meine. Und dann auf der anderen Seite dieser  persische Diener Allahs: Er verließ sein warmes Bett, um in die kühle  Nacht hinaus zu gehen, vollzog die Gebetswaschung mit dem eisigen Wasser  des Flusses und stieg dann auf das Minarett der Moschee, um Ihn, Dem er  aufrichtig dient, zu preisen: „Ich bezeuge, dass keiner anbetungswürdig  ist außer Allah und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs  ist.“ Ibn Sina erinnert sich weiter: „Ich lernte das Wesen der wahren  Liebe kennen, der Liebe, die zu absolutem Gehorsam führt.“ Die Liebe  Allahs erfordert vollständigen und bedingungslosen Gehorsam. Allah, der  Allmächtige, sagt: Sag [Muhammad]: „Wenn ihr Allah liebt, dann folgt  mir. So liebt euch Allah und vergibt euch eure Sünden. Allah ist  Allvergebend und Barmherzig.“ [Sura 3:31]</p>
<p>DAS GEBET: DER  DRANG DER INNEREN SEELE</p>
<p>Arroganz und Stolz haben den Menschen  schon oft dazu gebracht, sich als Unterdrücker und Tyrann aufzuführen.  Manche haben sich von ihrer eigenen Selbstherrlichkeit davontragen  lassen und für sich selbst Göttlichkeit beansprucht. Pharao, der  Herrscher Ägyptens, war einer von denen, die verkündeten: „Ich bin euer  höchster Herr!“ Mit seiner Überheblichkeit und seinem Hochmut knechtete  er die Israeliten und ließ sie ein elendiges und erbärmliches Leben  führen.</p>
<p>Aber ist der Mensch tatsächlich so groß und mächtig, wie  es ihn sein Ego sehen lässt? Der Qur&#8217;an gibt uns Auskunft über die  wirkliche Natur des Menschen: „Allah ist es, der euch (zuerst) in  Schwäche erschafft. Hierauf verleiht Er nach der Schwäche Kraft. Hierauf  verleiht Er nach der Kraft Schwäche und weißes Haar. Er erschafft, was  Er will, und Er ist der Allwissende und Allmächtige.“ [Sura 30:54]</p>
<p>Schwäche  am Anfang und Schwäche am Ende: Dies ist die Natur des Menschen. Er ist  nach der Geburt so schwach und hilflos, dass sein gesamtes Dasein von  den Eltern und der Familie abhängt. Wenn der Mensch in diesen ersten  entscheidenden Lebensjahren allein gelassen würde, könnte er auf sich  selbst gestellt nicht überleben. Er braucht eine sanfte und fürsorgliche  Hand, und das nicht nur im Säuglingsalter, sondern auch als Kind und  Jugendlicher. Sobald das Kind dann das Jugendalter erreicht und  unabhängiger wird, bestimmt er allmählich selbst über sein Leben. Er  schaut mit Stolz auf seinen starken Körperbau, sein hübsches Aussehen  und seine vielen Begabungen. Er beginnt solche zu verachten, die weniger  Fähigkeiten besitzen, und verschmäht sogar seine Eltern, die ihre ganze  Kraft und Gesundheit eingesetzt haben, um ihn aufzuziehen. Er wird  ungerecht und grausam und benutzt seine Stärke und Lebenskraft, um  andere zu dominieren. Er meint, dass er Herr über alles ist und handeln  kann, wie er möchte. Aber hält diese Jugendlichkeit und das gute  Aussehen für immer an? In nur wenigen Jahren verliert er an Kraft&#8230;und  seine Jugendlichkeit wird vom Alter verdrängt. Schwäche am Anfang,  Schwäche am Ende.</p>
<p>Die Botschaft ist eindeutig: Der wahre Herr  ist Allah. Er Allein ist Mächtig, Er Allein ist Groß. Er Allein ist  niemals müde, muss sich niemals ausruhen und ist von niemandem abhängig.  Allahu Akbar! – Allah ist der Größte! In unserem Alltag bedanken wir  uns herzlich für die kleinen Nettigkeiten, die wir von anderen erhalten.  Was ist aber mit dem Dank gegenüber Allah, Der in Seiner unendlichen  Barmherzigkeit alle unsere Bedürfnisse bedacht hat? Schau dir nur die  Schönheit und Vollkommenheit der Erde um dich herum an und wirf dich  dankbar vor deinem Herren nieder.</p>
<p>DAS GEBET: DER AUFSTIEG FÜR  DEN GLÄUBIGEN</p>
<p>Nachdem der Gesandte Allahs (salAllahu alaihi wa  salam) zum Propheten berufen wurde, war es das Gebet, mit dem Allah ihn  als erstes beauftragte. So kam der Engel Jibril (Gabriel) zu ihm und vor  ihnen strömte Wasser aus dem Felsen hervor. Jibril zeigte dem Gesandten  Allahs, wie die Gebetswaschung vollzogen wird. Anschließend lehrte er  ihn das Gebet. Er begann mit dem Gebet von jeweils zwei Rak&#8217;ah am Morgen  und am Abend. Daraufhin begab er sich nach Hause und zeigte seiner Frau  Khadijah, was er von Jibril gelernt hatte.</p>
<p>Von diesem Zeitpunkt  an verging kein Tag, ohne dass der Prophet (salAllahu alaihi wa salam)  das Gebet verrichtete. Kurz vor seiner Auswanderung nach Medina wurde er  auf eine Nachtreise nach Jerusalem und anschließend in den Himmel  mitgenommen (Mi&#8217;raj). In dieser Reise wurde ihm von Allah, dem  Allmächtigen, die Pflicht zum fünfmaligen Gebet auferlegt. Dieses Gebet  wurde jedem Gläubigen geschenkt, damit dieser selbst fünf Mal am Tag  spirituell aufsteigen kann. Der Prophet sagte: „Das Gebet ist die Mi&#8217;raj  für den Gläubigen.“ Es ermöglicht jedem Muslim, mit seinem Herren zu  sprechen. In jedem Gebet rezitiert der Muslim die Sura Al Fatiha. Diese  Rezitation ist kein öder Monolog des Gläubigen, sondern, wie Allah  verspricht, ein Gespräch zwischen Ihm und dem Betenden. Der Gesandte  Allahs berichtete, dass Allah, der Allmächtige, sagt: Wenn der Diener  „Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten“ im Gebet sagt, sage Ich:  „Mein Diener hat Mich gelobt“. Wenn der Diener „Dem Allerbarmer, dem  Barmherzigen, dem Herrscher am Tage des Gerichts“ sagt, sage Ich: „Mein  Diener hat Mich gepriesen“. Wenn er „Dir allein dienen wir und Dich  allein bitten wir um Hilfe&#8220; sagt, sage Ich: „Dies ist zwischen Mir und  Meinem Diener.“ Wenn er „Führe uns den geraden Weg“ sagt, sage Ich:  „Dies ist für Meinen Diener, und Mein Diener soll bekommen, wofür er  bittet.“ [Hadith Qudsi]</p>
<p>Die Anzahl der Gebete pro Tag wurde von  Allah, dem Allmächtigen, auf fünf festgelegt. Der Gläubige hat keine  andere Wahl, außer dies zu befolgen. Die Verringerung der Anzahl würde  nicht nur Ungehorsam bedeuten, sondern auch dazu führen, dass man den  Nutzen des Gebetes verlieren würde.</p>
<p>Ein Raum eignet sich  beispielsweise nur dann zum Bewohnen, wenn er vier Wände und ein Dach  besitzt. Wenn auch nur eine Wand oder das Dach entfernt würde, welchen  Nutzen hätte er dann noch? Ähnlich kann das Gebet auch nur dann seinen  Zweck erfüllen und an dem Tag, an dem nichts außer seine eigenen Taten  zählen werden, von Nutzen sein, wenn es wie vorgeschrieben verrichtet  wird.</p>
<p>DAS GEBET: EINE SÄULE DES ISLAM</p>
<p>Der Gesandte  Allahs sagte einmal: „Das Gebet ist die Säule der Religion.“  [Al-Baihaqi]</p>
<p>Er teilte uns außerdem mit, dass der Islam auf fünf  Säulen aufgebaut ist, wobei die zweite darin besteht, täglich fünf  Gebete zu verrichten. [Sahih Al-Bukhari]</p>
<p>Das Bild wird also  klar: Der Islam ist wie ein Gebäude, das von fünf Säulen getragen wird;  wird auch nur eine Säule entfernt, lässt das gesamte Gebäude nach.  Gleichermaßen wird auch bei einer Person, wenn sie keine Gebete mehr  verrichtet, der Glaube schwach, wobei jeder kleinste Luftzug diesen  zerstören kann. Das Gebet ist so wichtig, dass der Prophet (salAllahu  alaihi wa salam) sagte:</p>
<p>„Wahrlich, zwischen einem Menschen und  dem Unglauben liegt das Verlassen des Gebetes“. [Muslim]</p>
<p>Wie wahr  ist doch diese Aussage! Wenn man sich die Menschen auf der Straße  anschaut, so ist es gelegentlich schwierig, Muslime von Nicht-Muslimen  zu unterscheiden. Der Islam steht nicht auf der Stirn eines Gläubigen  geschrieben und so ist auch der Kufr nicht vom Gesicht eines Ungläubigen  ablesbar. Wenn die Gebetszeit eingetroffen ist, kann man die beiden  Gruppen jedoch mit Leichtigkeit unterscheiden. Während der Gläubige von  seiner Arbeit und seinen Geschäften ablässt, um sich den Gebetsreihen  anzuschließen, beschäftigt sich der Ungläubige weiterhin mit seinen  weltlichen Angelegenheiten.</p>
<p>In Sura Al-Muddathir wird ein  interessanter Dialog beschrieben, welcher am Jüngsten Tag stattfinden  wird. Die Gläubigen fragen die Menschen des Höllenfeuers:</p>
<p>„Was  hat euch in die Hölle geführt?“ Sie werden sagen: „Wir gehörten nicht zu  denjenigen, die beteten, und wir pflegten nicht die Armen zu speisen,  und wir pflegten auf schweifende Reden (all solche, die Allah  verabscheut) mit denjenigen einzugehen, die solche führten, und wir  erklärten stets den Tag des Gerichts für Lüge bis die Gewissheit (der  Tod) zu uns kam.“ [Sura 74:42-47]</p>
<p>Diejenigen, welche die  Wahrheit zurückweisen, schweigen im Diesseits, aber im Jenseits werden  sie selbst die Wahrheit sprechen.</p>
<p>DAS GEBET ALS EINE FESTUNG</p>
<p>Das  Gebet bildet die Grundlage für alle guten Taten. Im Folgenden werden  zwei Passagen aus dem Qur&#8217;an zitiert, in denen eine Reihe von guten  Taten beschrieben werden. Das Gebet steht jeweils am Anfang und am Ende  aller guten Taten:</p>
<p>A. Sura Al-Muminun [23:1-11]<br />
„Den  Gläubigen wird es ja wohl ergehen, denjenigen, die in ihrem Gebet  demütig sind, und denjenigen, die sich von unbedachter Rede abwenden  (schmutzige, belanglose und schlechte Worte sowie Lügen und all das, was  Allah verboten hat), und denjenigen, die die (Zahlung der) Abgabe  anwenden, und denjenigen, die ihre Scham hüten (d. h. die Schamteile,  vor unerlaubtem Geschlechtsverkehr), außer gegenüber ihren Gattinnen  oder was ihre rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt, denn sie sind  (hierin) nicht zu tadeln, – wer aber darüber hinaus (etwas begehrt), das  sind die Übertreter –, und denjenigen, die auf die ihnen anvertrauten  Güter und ihre Verpflichtung achtgeben, und denjenigen, die ihre Gebete  einhalten (die fünf rituellen Pflichtgebete zu ihrer jeweiligen festen  Uhrzeit). Das sind die Erben, die das Paradies erben werden; ewig werden  sie darin bleiben.“</p>
<p>B. Sura Al-Ma’arig: [70:19-35]<br />
„Gewiss,  der Mensch (Ungläubige) ist als kleinmütig erschaffen. Wenn ihm  Schlechtes widerfährt, ist er sehr mutlos; und wenn ihm Gutes  widerfährt, (ist er) ein stetiger Verweigerer, außer den Betenden,  diejenigen, die in ihrem Gebet beharrlich sind und die ein festgesetztes  Recht an ihrem Besitz (zugestehen) dem Bettler und dem Unbemittelten  und die den Tag des Gerichts für wahr halten und diejenigen, die wegen  der Strafe ihres Herrn besorgt sind, – denn gewiss, vor der Strafe ihres  Herrn (kann) sich niemand sicher glauben, – und diejenigen, die ihre  Scham hüten (d. h. die Schamteile, vor unerlaubtem Geschlechtsverkehr),  außer gegenüber ihren Gattinnen oder was ihre rechte Hand (an  Sklavinnen) besitzt, denn sie sind (hierin) nicht zu tadeln, – wer aber  darüber hinaus (etwas begehrt), das sind die Übertreter, – und  diejenigen, die auf die ihnen anvertrauten Güter und ihre Verpflichtung  achtgeben, und diejenigen, die ihr Zeugnis in Aufrichtigkeit ablegen,  und diejenigen, die ihr Gebet einhalten. Jene werden sich in Gärten (d.  h. im Paradies) befinden und (darin) geehrt.“</p>
<p>In diesen Passagen  werden die Gläubigen mit bestimmten Merkmalen beschrieben, wobei die  Verrichtung des Gebetes das erste dieser Merkmale ist.</p>
<p>Weitere  Zeichen der Gläubigen:</p>
<p>• Sie vermeiden unnütze und belanglose  Aktivitäten<br />
• Sie entrichten regelmäßig die Zakat<br />
• Sie bewahren  ihre Keuschheit und halten sich von unerlaubten Beziehungen fern. Ihr  Eheleben beschränkt sich auf ihre Ehefrauen und Sklavinnen  (vorausgesetzt es gäbe eine Situation, in der Sklavinnen erlaubt seien).<br />
• Sie brechen keine Abkommen und missbrauchen nicht das Vertrauen  anderer<br />
• Sie legen ihr Zeugnis in Aufrichtigkeit ab (Sura  Al-Ma&#8217;arig)</p>
<p>Nach diesen fünf Merkmalen wird erneut das  regelmäßige Gebet lobend erwähnt.</p>
<p>Die zitierte Stelle aus der  Sura Al-Ma&#8217;arig hat Ähnlichkeit mit der aus Sura Al-Muminun. Sie zeigt,  dass das Gebet wie eine Festung ist, die schützt und andere gute Taten  aufrecht erhält. Das Schützen des eigenen Gebetes sorgt dafür, dass auch  die Tugenden eines Menschen geschützt bleiben. Der Prophet (salAllahu  alaihi wa salam) drückte es auf ähnliche Weise aus:</p>
<p>„Das Gebet  ist die Säule der Religion“ [Al-Baihaqi]</p>
<p>Der Gesandte Allahs  (salAllahu alaihi wa salam) sagte auch: „Das erste, wonach man am  Jüngsten Tag gefragt wird, ist das Gebet. Ist das Gebet in Ordnung, so  sind es die anderen Taten auch. Wenn nicht – so sind es die anderen  Taten auch nicht.“ [Al-Tabarani]</p>
<p>Welches Gebet wird angenommen?<br />
„Denjenigen,  die in ihrem Gebet demütig sind.“ [23:2]</p>
<p>In diesem Vers wird  die Demut und Konzentration im Gebet (Khushu) betont. Zweifelsohne  versucht Shaitan (Satan) als größter Feind des Menschen, stets den  Gläubigen beim Gebet zu stören. Sobald man anfängt zu beten, sind die  Gedanken plötzlich bei den Problemen, den Ängsten, der Arbeit und der  Familie. Manchmal ist man so in Gedanken versunken, dass man nicht mehr  weiß, wo man sich gerade befindet oder was man gerade macht. Das Gebet  wird nur noch eine Abfolge mechanischer Bewegungen und oft vergisst man,  ob man drei oder vier Rakaa gebetet hat. Auf diese Weise stiehlt  Shaitan vom Gebet.</p>
<p>Der Prophet (salAllahu alaihi wa salam) sagte  einmal, dass dann nur noch ein winziger Teil des Gebetes, vielleicht  ein Zehntel oder Achtel, von Allah angenommen wird. Der Rest ist durch  die Einflüsterungen Shaitans verloren gegangen.</p>
<p>Es wird  berichtet, dass einer der Nachfolger des Propheten (salAllahu alaihi wa  salam) sah, wie ein Mann während des Gebetes mit seinem Bart spielte. Er  sagte dazu: „Hätte er Khushu in seinem Herzen (d. h. Konzentration),  wären auch die anderen Organe seines Körpers auf das Gebet  konzentriert.“</p>
<p>In Sura Al-Ma&#8217;un wird dieses leere Gebet wie  folgt thematisiert:<br />
„Wehe nun den Betenden (Heuchler), denjenigen,  die auf ihre Gebete nicht achten“. [107:4,5]</p>
<p>Der Betende ist  nachlässig mit seinen Gebeten, wenn er die Gebete bis auf die letzte  Minute aufschiebt oder wenn er sich nicht vollständig auf das Gebet  konzentriert.</p>
<p>Der Gesandte Allahs (salAllahu alaihi wa salam)  saß einmal in der Moschee in Medina, als ein Beduine hereinkam und zu  beten anfing. Er betete so schnell, dass der Prophet (salAllahu alaihi  wa salam) ihm sagte, dass er das Gebet wiederholen solle. Beim zweiten  Mal betete er genauso schnell, sodass der Prophet (salAllahu alaihi wa  salam) ihm erneut sagte, dass er das Gebet wiederholen solle. Nach dem  dritten Gebet, das er ebenso schnell verrichtete, sagte der Beduine:  „Oh, Gesandter Allahs. Ich kann es nicht besser.“ Der Prophet (salAllahu  alaihi wa salam) zeigte dem Mann dann, wie er das Gebet verrichten  solle. Er sagte ihm, dass er die Sura Al-Fatiha im Stehen rezitieren,  dann in der Vorbeugung den Tasbih sprechen, nach dem Aufrichten „Rabbana  lakal hamd“ sagen, sich niederwerfen und den Tasbih sprechen, und  zwischen den zwei Niederwerfungen sitzen und Bittgebete sprechen solle.  Der Prophet (salAllahu alaihi wa salam) sagte dem Beduinen, dass er dies  in jeder Rakah machen solle. [Musnad Ahmad]</p>
<p>Der Gesandte Allahs  (salAllahu alaihi wa salam) nahm sich für jedes Gebet viel Zeit, sodass  jede einzelne Bewegung des Gebetes langsam und richtig vollzogen werden  konnte. Er sagte einmal: „Das lange Gebet eines Mannes und die Kürze  seiner Ansprachen sind gewiss Zeichen seiner Kenntnis.“ [Muslim, Abu  Dawud]</p>
<p>Dies bezieht sich auf die Khutbah am Freitag, bei der die  Ansprache kurz und das Gebet lang sein sollte.</p>
<p>DAS GEBET  ALS EINE WAFFE</p>
<p>Allah, der Allmächtige, sagt im Qur&#8217;an:<br />
„O  die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Standhaftigkeit und im Gebet! Allah  ist mit den Standhaften.“ [2:153]</p>
<p>Der Mensch ist von Natur aus  schwach und in Zeiten von Not und Bedrängnis auf Hilfe angewiesen. Die  beste Hilfe, die ein Mensch haben kann, ist die Standhaftigkeit in der  Not sowie das Gebet. Jeglichen Schwierigkeiten, Unzufriedenheiten und  Verlusten sollten mit Ruhe und Weisheit begegnet werden. Eine voreilige  Reaktion oder eine unkluge Bemerkung führt nur zu noch mehr Problemen.  Wann immer der Gesandte Allahs (salAllahu alaihi wa salam) in  Schwierigkeiten war, suchte er Trost im Gebet. Im Gebet ersucht man die  Hilfe von Allah; und wer kann einem besser helfen als Allah?</p>
<p>So  pflegte der Prophet (salAllahu alaihi wa salam) zu Bilal zu sagen:<br />
„Bilal,  rufe (die Leute) zum Gebet, beruhige uns damit.“</p>
<p>DAS GEBET  ALS ERINNERUNG</p>
<p>Während eines Gesprächs fragte ein Nicht-Muslim  einmal Folgendes: „Ich verstehe ja, dass den frühen Muslimen auferlegt  wurde, fünf Mal am Tag zu beten. Damals hatten sie nicht so viel zu tun,  sodass der Prophet sie mit dem Gebet beschäftigte. Aber in unserem  heutigen fortgeschrittenen und modernen Leben bleibt dem Menschen nur  wenig Freizeit. Er hat viel zu viele Aufgaben, als dass von ihm erwartet  werden könnte, fünf Mal am Tag zu beten.“</p>
<p>Man antwortete ihm,  indem man ihm das primäre Ziel des Gebetes erläuterte. Im Qur&#8217;an heißt  es: „&#8230;und verrichte das Gebet zu Meinem Gedenken.“ [20:14]</p>
<p>Da  der Mensch von Natur aus vergesslich ist, erinnert ihn das Gebet an  seine Pflichten gegenüber seinem Schöpfer und Herren. Wenn das Gebet  bereits vor vierzehnhundert Jahren, als der Mensch noch kein solch  beschäftigtes Leben führte, notwendig war, dann ist es dies in der  heutigen hektischen Zeit erst recht.</p>
<p>Ausbildung und Beruf halten  den Menschen ständig auf Trab. Und in seiner Freizeit wird er von  Shaitan (Satan) über viele Wege, wie z. B. Fernsehen, Kino und Videos,  beeinflusst. Der Mensch wird von diesem Leben so vereinnahmt, dass er  gar nicht mehr an Allah und das Jenseits denkt. Den Menschen an die  Realität seines Daseins zu erinnern, ist in dieser modernen Zeit also  wichtiger denn je. Das Gebet ist in unserem hoch technologisierten Leben  nach wie vor von oberster Wichtigkeit und Nutzen.</p>
<p>Es schützt  uns vor schlechten Handlungen. Allah, der Allmächtige, sagt im Qur&#8217;an:  „&#8230;Gewiss, das Gebet hält davon ab, das Schändliche (d. h. große  Sünden, unerlaubten Geschlechtsverkehr) und das Verwerfliche (Unglaube,  Polytheismus und Sünden jeglicher Art) (zu tun)&#8230;“. [29:45]</p>
<p>Folgende  Begebenheit lässt uns dies besser verstehen:</p>
<p>Zur Zeit des  Gesandten Allahs (salAllahu alaihi wa salam) lebte ein Mann, der ständig  Alkohol trank, Glücksspiele spielte und stahl. Dieser kam zum Propheten  (salAllahu alaihi wa salam) und fragte ihn um Rat, wie er seinen  Charakter verbessern könne. Der Rat des Propheten war ganz simpel; „lüge  nicht.“</p>
<p>Der Mann ging wieder, nachdem ihm gesagt wurde, dass er  am nächsten Tag wiederkommen und berichten solle. Er war sehr zufrieden,  da ihm die Anweisung sehr einfach zu befolgen schien. Zu Hause goss  sich der Mann sein übliches Glas Wein ein. Als er das Glas zu seinen  Lippen führte, erinnerte er sich plötzlich daran, dass er am nächsten  Tag den Propheten (salAllahu alaihi wa salam) treffen würde. Er würde  über seinen Tag befragt werden und wenn er vor allen Gefährten zugeben  müsste, dass er getrunken hatte, wäre es für ihn schrecklich peinlich.</p>
<p>Wenn  er jedoch nicht zugeben würde, Wein getrunken zu haben, wäre es eine  Lüge. Also stellte er den Wein beiseite. Das gleiche passierte, als er  wieder vor hatte, zu spielen und zu stehlen. Nachdem der Mann die ersten  positiven Schritte zur Bekämpfung seiner schlechten Gewohnheiten  unternommen hatte, konnte er sie schnell beseitigen.</p>
<p>Das Gebet  kann eine sehr ähnliche Wirkung haben. Wenn ein Mensch fünf Mal am Tag  daran denkt, dass er auf seinem Gebetsteppich stehen und sich an seinen  Herrn wenden wird, hindert es ihn daran, die Sünden zu begehen, zu denen  ihn Shaitan anspornt.</p>
<p>Die Qualität des Gebetes ist ebenso von  oberster Wichtigkeit. Stell dir ein Haus mit einem soliden Fundament,  Betonwänden und einem festen Dach vor. Dieses Haus wird jedem schlechten  Wetter, ob Wind, Hagel oder Sturm, standhalten können. Letztendlich ist  es der Zweck eines Hauses, Unterschlupf und Schutz gegen diese Elemente  zu bieten. Wenn das Haus jedoch nur locker mit Blättern und Grashalmen  gebaut ist, wird es bei jedem kleinsten Hauch von schlechtem Wetter  weggeblasen.</p>
<p>Dieses Bild lässt sich ebenso auf das Gebet  übertragen. Wenn das Gebet regelmäßig, zur rechten Zeit, mit  Ernsthaftigkeit und Konzentration verrichtet wird, stärkt es den Glauben  des Betenden und sorgt in schweren Zeiten für Trost und Kraft.</p>
<p>Unregelmäßige  und unaufrichtige Gebete hingegen werden dem Menschen in solchen Zeiten  jedoch nicht viel nützen. Ein gesunder Körper kann letztendlich viel  besser gegen Viren ankämpfen als ein schwacher.</p>
<p>DAS GEBET:  DER ERSTE SCHRITT IN RICHTUNG ETABLIERUNG DER SCHARIAH ALS GANZES</p>
<p>Im  Qur&#8217;an wird über folgendes Gespräch zwischen dem Propheten Shuaib und  seinem Volk berichtet:</p>
<p>„Und (Wir sandten) zu Madyan ihren Bruder  Shuaib. Er sagte: „O mein Volk, dient Allah! Keinen Gott habt ihr außer  Ihm. Lasst an Maß und Gewicht nichts fehlen! Ich sehe, es geht euch  gut. Aber ich fürchte für euch eine Strafe eines umfassenden Tages. Und,  o mein Volk, gebt volles Maß und Gewicht in Gerechtigkeit und schmälert  den Menschen nicht ihre Sachen und richtet auf der Erde nicht  unheilstiftend Verderben an! Das Bleibende (an Lohn) von Allah ist  besser für euch, wenn ihr gläubig seid. Und ich bin nicht Hüter über  euch.“ [11:84-86]</p>
<p>Dies war eine Einladung dazu, die Rechte  Allahs (durch Annahme des Tauhid) und die Rechte in Bezug auf den Handel  und die Geschäfte anzuerkennen. Das Volk Shuaibs antwortete ihm mit  Sarkasmus:</p>
<p>„Sie sagten: O Shuaib, befiehlt dir denn dein Gebet  (d. h. bist du durch das Gebet so durcheinander, dass du uns befiehlst),  dass wir das verlassen, dem unsere Väter dienen, oder (davon absehen),  mit unserem Besitz zu tun, was wir wollen? Du bist fürwahr der  Nachsichtige und Besonnene!“ [11:87]</p>
<p>Shuaibs Volk erkannte, dass  der Prophet nicht nur das regelmäßige Gebet von ihnen forderte, sondern  auch, dass sie ein völlig neues Wirtschaftssystem einführen sollten;  daher der Bezug zu fairem Handel. Was wir daraus lernen können ist, dass  es im Islam so etwas wie „So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört,  und Gott, was Gott gehört“ nicht gibt. Alles gehört Gott. Wie kann von  einem Muslim, der Allah während seiner täglichen fünf Gebete verehrt,  erwartet werden, dass er anderen in sonstigen Aspekten des täglichen  Lebens gehorcht. Bezogen auf Autorität gibt es im Islam keinen Raum für  Dualität. Allah ist der Schöpfer und Er Allein hat Anspruch darauf, zu  bestimmen und Loyalität einzufordern. Der Mensch ist der Diener Allahs  und sollte Ihm Alleine gehorchen.</p>
<p>Muslime, die in einem  nicht-muslimischen Land leben, fühlen sich möglicherweise unfähig, den  Din Allahs in ihrem politischen und wirtschaftlichen Leben umzusetzen,  doch für Muslime in muslimischen Ländern gibt es keine Entschuldigung  dafür, den Din Allahs auf das Private zu beschränken.</p>
<p>Die  Muslime müssen sich darüber bewusst sein, dass der Din Allahs nicht bloß  aus Gebet, Fasten, Zakat-Abgabe und Hadsch besteht. Es ist ihre  Pflicht, die islamische Lehre als Ganzes im politischen,  wirtschaftlichen und sozialen Feld umzusetzen. „Gewiss, die Religion ist  bei Allah der Islam&#8230;“ [3:19]</p>
<p>„Wer aber als Religion etwas  anderes als den Islam begehrt, so wird es von ihm nicht angenommen  werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören“. [3:85]</p>
<p>Die  heutigen falschen Götter, welche die gesamte Welt beherrschen, sind  Demokratie, Kapitalismus, Sozialismus und Kommunismus. Der Islam  verlangt stattdessen nach einem Kalifat, das auf Beratung sowie einem  auf Zakat basierenden und zinsfreien Wirtschaftssystem beruht. Wenn man  auch nur eines dieser drei Merkmale weglässt, funktioniert das  islamische Recht nicht mehr einwandfrei.</p>
<p>Im Qur&#8217;an wird die  erste Pflicht eines muslimischen Herrschers wie folgt beschrieben:</p>
<p>„(Ihnen,  den muslimischen Herrschern), die, wenn Wir ihnen eine feste Stellung  auf der Erde verleihen, das Gebet verrichten [d. h. die fünf rituellen  Pflichtgebete (in der Moschee bezogen auf die Männer)] und die Abgabe  (Zakat) entrichten, das Rechte Gebieten (d. h. islamischer Monotheismus  und alles, was der Islam gebietet) und das Verwerfliche verbieten (d. h.  Unglaube, Polytheismus und alles, was der Islam verbietet) [d. h. sie  setzen den Qur'an als Gesetzesgrundlage für jeden Lebensbereich ein].  Und Allah gehört das Ende der Angelegenheiten (der Schöpfung).“ [22:41]</p>
<p>Ein  bekanntes arabisches Sprichwort besagt: „Die Menschen folgen der  Religion ihrer Könige.“ Die einfachen Leute imitieren gerne ihre  Herrscher, und wenn die Autoritäten mit gutem Beispiel voran gehen,  indem sie regelmäßig beten und fasten, wird es die Menschen anspornen,  dasselbe zu tun. Diejenigen, die an der Macht sind, können auch  materielle Unterstützung leisten, indem sie Moscheen und Gebetsstätten  an öffentlichen Orten bauen. Der Prophet (salAllahu alaihi wa salam)  wies die Menschen dazu an, sich nicht gegen ihre Herrscher aufzulehnen,  solange diese das Gebet verrichteten und keinen öffentlichen Ungehorsam  gegenüber Allah zeigten. Dieser Ratschlag schützt den muslimischen Staat  vor Anarchie und sinnlosem Blutvergießen.</p>
<p>DAS GEBET ALS  EINE SÜHNE FÜR DIE SÜNDEN</p>
<p>Das Gebet animiert den Menschen nicht  nur dazu, gute Taten zu begehen, sondern es löscht auch seine kleinen  Sünden. „Die guten Taten lassen die bösen Taten (d. h. die kleinen  Sünden) vergehen“. [11:114]</p>
<p>Da das Gebet die beste aller guten  Taten darstellt, kann es viele Sünden löschen. &#8216;Ali berichtet, dass Abu  Bakr Folgendes vom Gesandten Allahs (salAllahu alaihi wa salam) hörte:</p>
<p>„Es  gibt keinen Mann, der Sünden begeht, dann aufsteht, sich reinigt, zwei  Rak’ahs betet und dann Allah bittet, ihm zu vergeben, ohne dass Allah  ihm vergibt.“ [Ahmad]</p>
<p>Dies bedeutet jedoch nicht, dass man so  viele Sünden begehen kann, wie man möchte, solange man auf jede Sünde  ein Gebet folgen lässt. Was der Gesandte Allahs (salallahu alaihi wa  salam) damit zeigen wollte, ist, dass die Reue die Tür zur Vergebung  öffnet. Das Gebet ist eine Form der Reue und sollte aufrichtig und mit  dem echten Wunsch, seinen Charakter zu ändern, verrichtet werden. Nach  der Reue sollte der Glaube neu belebt und alle Versuchungen, Schlechtes  zu tun, bekämpft werden.</p>
<p>In Sura Al-Furqan wird die Reue als  Ausweg für diejenigen, die große Sünden begehen, beschrieben:</p>
<p>„Und  diejenigen, die neben Allah keinen anderen Gott anrufen und nicht die  Seele töten, die Allah (zu töten) verboten hat, außer aus einem  rechtmäßigen Grund, und die keine Unzucht begehen. – Wer das tut, hat  die Folge der Sünde zu erleiden; die Strafe wird am Tag der Auferstehung  vervielfacht, und ewig wird er darin in Schmach bleiben, außer  demjenigen, der bereut, glaubt (nach dem islamischen Monotheismus) und  rechtschaffene Werke tut; jenen wird Allah ihre bösen Taten gegen gute  eintauschen; und Allah ist stets Allvergebend und Barmherzig. Und wer  bereut und rechtschaffen handelt, der wendet sich in wahrhaftiger Reue  Allah zu. [25:68-71]</p>
<p>DAS GEBET: DAS ERSTE, WONACH AM JÜNGSTEN  TAG GEFRAGT WIRD</p>
<p>Der Mensch wurde nur zu einem einzigen Zweck  auf die Erde gesandt:<br />
„Und Ich (Allah) habe die Ginn und die  Menschen nur (dazu) erschaffen, damit sie Mir dienen.“ [51:56]</p>
<p>Der  Mensch soll auf dieser Erde in Anbetung seines Schöpfers leben, und die  beste Art der Anbetung ist das Gebet. Am Jüngsten Tag muss sich der  Mensch für jede einzelne Tat, die er auf Erden begangen hat,  verantworten. Außerdem wird er über die Gaben, die er in seinem Leben  erhalten hat, befragt werden: „Hierauf werdet ihr an jenem Tag ganz  gewiss nach der Wonne (d. h. nach eurem vergangenen diesseitigen  Wohlleben) gefragt werden. [102:8]</p>
<p>Aber das erste, wonach an  diesem gewaltigen Tag gefragt wird, wird das Gebet sein. Für den  Menschen gibt es zwei Mauqif, d. h. zwei Situationen, in denen er vor  seinem Schöpfer steht; eine im Diesseits und eine im Jenseits. Einmal  auf dem Gebetsteppich, wenn er vor seinem Herrn steht und das Gebet  verrichtet. Und einmal am Jüngsten Tag, wenn seine Taten vorgetragen  werden. Ist das erste „Stehen“ (d. h. das Gebet) in Ordnung, so wird ihm  das zweite Stehen leicht gemacht. War das erste Stehen jedoch  mangelhaft, so wird er beim zweiten Mal in enorme Schwierigkeiten  geraten.</p>
<p>Das absichtliche Vernachlässigen eines einzigen Gebetes  ist eine schwerwiegende Sünde, für die es keine Wiedergutmachung geben  kann. Dem Muslim ist es selbst in Kriegssituationen untersagt, ein Gebet  auszulassen. Wie kann es also eine Rechtfertigung dafür geben, das  Gebet unter normalen Umständen zu vernachlässigen? Während des Kampfes  betet der Imam eine Rakat des Gebetes mit einen Teil der Truppe, während  die anderen Soldaten weiter kämpfen. Die Soldaten wechseln dann die  Plätze und der Imam führt die zweite Gruppe im Gebet an, während die  erste Gruppe weiter kämpft. Dies wird solange durchgeführt, bis alle  gebetet haben. Dieses besondere Gebet wird aufgrund des ungewöhnlichen  Umstands „Salat al-Khauf“ (Gebet bei Furcht) genannt.</p>
<p>Eine  weitere Form des Gebetes ist das verkürzte Gebet, das während des  Kampfes und der Reise erlaubt ist. Die Gebete, die normalerweise aus  vier Rakaat bestehen, d. h. Zuhr, Asr und Isha, werden auf zwei Rakaat  gekürzt, aber unter keinen Umständen kann ein Gebet ausgelassen werden.  Die einzige Ausnahme besteht für menstruierende Frauen, für die in  dieser Zeit die Verpflichtung zum Gebet aufgehoben ist. In allen  sonstigen Situationen ist die Frau genau wie der Mann zum Gebet  verpflichtet. Die Verpflichtung zum Gebet ist so streng, dass selbst  eine kranke Person unabhängig von der Schwere der Krankheit so lange  beten muss, wie sie bei Bewusstsein ist. Kann diese Person nicht stehen,  wird das Gebet im Sitzen verrichtet; ist die Person zu krank, um zu  sitzen, wird das Gebet im Liegen verrichtet und dabei die verschiedenen  Bewegungen des Gebetes mit den Augen, dem Kopf und den Händen usw.  angedeutet.</p>
<p>DAS GEBET: EINE VERPFLICHTUNG, DIE JEDER PROPHET  ALLAHS KANNTE</p>
<p>Der Prophet Ibrahim (alaihi assalam) sprach  folgendes Du&#8217;a, als er die Mauern der Ka&#8217;bah in Mekka errichtete:</p>
<p>„Unser  Herr, ich habe (einige) aus meiner Nachkommenschaft in einem Tal ohne  Pflanzungen bei Deinem geschützten Haus wohnen lassen, unser Herr, damit  sie das Gebet verrichten“. [14:37]</p>
<p>Als der Prophet Ibrahim für  sich und seine Kinder betete, fragte er nicht nach Reichtümern und Ruhm.  Stattdessen bat er:</p>
<p>„Mein Herr, mach, dass ich das Gebet  verrichte, (ich) und (auch einige) aus meiner Nachkommenschaft. Unser  Herr, und nimm mein Gebet an. Unser Herr, vergib mir und meinen Eltern  und den Gläubigen an dem Tag, da die Abrechnung stattfinden wird.“  [14:40-41]</p>
<p>Der Prophet Ismail (alaihi assalam) wurde im Qur&#8217;an  für seinen Charakter gelobt:</p>
<p>„Und gedenke im Buch Ismails.  Gewiss, er war wahrhaftig in seinem Versprechen, und er war ein  Gesandter und Prophet. Und er pflegte seinen Angehörigen das Gebet und  die Abgabe zu befehlen, und er war seinem Herrn wohlgefällig.“  [19:54-55]</p>
<p>Der Prophet Zakariyya (alaihi assalam) war bis ins  hohe Alter kinderlos geblieben und sehnte sich unaufhörlich nach einem  Sohn: „Da rief Zakariyya seinen Herrn an und sagte:</p>
<p>„Mein Herr,  schenke mir von Dir aus guten Nachkommenschaft. Du bist ja der  Gebetserhörer.“ [3:38]</p>
<p>Und während er zu Allah betete, erhielt er  die frohe Botschaft:<br />
„Und da riefen ihm die Engel zu, während er  betend in der Zelle (in einem Raum des Allerheiligsten, im Tempel)  stand: „Allah verkündet dir Yahya (Johannes), ein Wort von Allah zu  bestätigen, einen Herrn, einen Keuschen und Propheten von den  Rechtschaffenen“. [3:39]</p>
<p>Der Prophet Isa (alaihi assalam) erhielt  bereits als Kind in der Wiege göttliche Botschaften: „&#8230;und angeordnet  hat Er mir, das Gebet (zu verrichten) und die Abgabe (Zakat) (zu  entrichten), solange ich lebe&#8230;“. [19:31]</p>
<p>Das tägliche Gebet  wurde also nicht erst durch den Allahs Gesandtem (saw) eingeführt. Es  ist eine Art persönliches Gespräch mit Allah, das es schon seit Anbeginn  der Menschheit gibt.</p>
<p>Das Gebet kann auch nicht als isolierte  Handlung gesehen werden.<br />
Im Qur&#8217;an wird das Gebet ungefähr 35 Mal  erwähnt, jedoch nie allein. Das Gebet ist hier immer mit der Entrichtung  der Zakat, also der Abgabe an Arme und Bedürftige, verbunden. Diese  zwei sind untrennbar. Derjenige, der spendet, jedoch nicht fünf Mal  täglich betet, erntet nur die Unzufriedenheit Allahs. In seinen frühen  Tagen als Kalif bekämpfte Abu Bakr (radhia Allahu anhu) diejenigen, die  nach dem Tode des Gesandten (salallahu alaihi wa salam) aufgehört  hatten, die Zakat zu entrichten. Er sagte: „Bei Allah, ich werde jeden  bekämpfen, der zwischen dem Gebet und der Zakat einen Unterschied  macht.“</p>
<p>Eine weitere Tugend, die zusammen mit dem Gebet im  Qur&#8217;an genannt wird, ist die Geduld: „O die ihr glaubt, sucht Hilfe in  der Standhaftigkeit und im Gebet! Allah ist mit den Standhaften.“  [2:153]</p>
<p>Der Mensch ist von externen und internen Problemen  umgeben. Um damit umgehen zu können, sind ihm das Gebet und die Geduld  als Waffen gegeben worden. Die Geduld verhilft dem Menschen dazu,  äußeren Feindseligkeiten und Widerständen standzuhalten. Das Gebet  stärkt seine innere Beziehung zu Gott.</p>
<p>Eine weitere Forderung  neben dem Gebet ist das Opfern am Festtag während der Hadsch-Zeit.</p>
<p>„So  bete zu deinem Herrn und opfere (nur für Ihn). Gewiss, derjenige, der  dich hasst (o Muhammad), – er ist vom Guten (von allem Guten im  Diesseits und Jenseits) abgetrennt.“ [108:2-3]</p>
<p>Die Verbindung von  Gebet und Opfer wird in Sura Al-An&#8217;am erläutert:<br />
„Sag (o Muhammad):  Gewiß, mein Gebet und mein (Schlacht) opfer, mein Leben und mein  Sterben gehören Allah, dem Herrn der Weltenbewohner.“ [6:162]</p>
<p>Das  Gebet ist eine Handlung, die zu Lebzeiten verrichtet wird, und das  Opfer symbolisiert den Tod. Ob unsere Handlungen nun das Leben oder den  Tod betreffen, so muss unsere alleiniges Ziel die Zufriedenheit Allahs  sein. So wie kein Opfer an andere außer Allah gerichtet sein darf, so  ist auch kein Gebet gültig, wenn es nicht für Allah verrichtet wurde.</p>
<p>WESHALB  VERNACHLÄSSIGT DER MENSCH DAS GEBET?</p>
<p>Allah, der Allmächtige,  sagt:<br />
„Dann folgten nach ihnen Nachfolger, die das Gebet  vernachlässigten (d. h. die entweder überhaupt nicht beteten oder das  Gebet nicht richtig oder zur rechten Zeit verrichteten) und den  Begierden folgten. So werden sie (den Lohn für ihre) Verirrung  vorfinden, außer demjenigen, der bereut und (an die Einzigkeit Allahs  und an Seinen Gesandten Muhammad saw.) glaubt und rechtschaffen handelt.  Jene werden in den (Paradies)garten eingehen und ihnen wird in nichts  Unrecht zugefügt“. [19:59-60]</p>
<p>Vor diesem Vers gibt der Qur&#8217;an das  Beispiel von vielen vorangegangenen Propheten und seinen  rechtgeleiteten Anhängern. Dieser spezielle Vers zeigt auf, dass  diejenigen, die ihr Gebet vernachlässigen, solche sind, die ihren  eigenen selbstsüchtigen Begierden folgen. Der Mensch kann entweder Allah  gehorchen oder er folgt seinen eigenen Wünschen; dieser Gehorsam wird  dabei im Qur&#8217;an mit Anbetung gleichgesetzt:</p>
<p>„Was meinst du wohl  (o Muhammad) zu einem, der sich seine Neigung zu seinem Gott nimmt?  Würdest du denn Sachwalter über ihn sein können?“ [25:43]</p>
<p>Der  Gesandte Allahs (salallahu alaihi wa salam) hat diese Menschen als  Diener des Dishams und Dinars bezeichnet, und die Dinge haben sich  seitdem nicht viel geändert. Beispielsweise wurden die Amerikaner von  einem westlichen Autor als Menschen beschrieben, die „den Dollar sechs  Tage die Woche anbeten und sich am siebten Tag Gott zuwenden“.</p>
<p>Wenn  das Herz mit der Liebe zu Geld gefüllt ist, bleibt kein Platz mehr für  Gott, und das Gebet ist das erste, was vernachlässigt wird.</p>
<p>ZUSAMMENFASSUNG</p>
<p>Das Gebet ist für jeden Muslim, ob Mann oder Frau, Pflicht.</p>
<p>„…Das  Gebet ist den Gläubigen zu bestimmten Zeiten vorgeschrieben“. [4:103]</p>
<p>Anas  berichtete, dass der Gesandte Allahs (salAllahu alaihi wa salam) sagte:<br />
„Wer ein Gebet vergißt, der soll es nachholen, wenn er sich daran  erinnert. Es gibt dafür keine andere Buße außer dieser.“ [Bei allen  sechs außer bei Malik]</p>
<p>Allahs Frieden und Segen auf unserem  Propheten, seiner Familie und all denjenigen, die im folgen. Amin.</p>
<p>Originaltitel:  Why do we pray?<br />
Herausgegeben von Zayed Centre for New Muslims &#8211;  U.A.E.</p>
<p>Aus dem Englischen von: Way to Allah e.V.</p>
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		<title>Freitagspredigt vom 05.03.2010</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muslimasusan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagspredigten]]></category>

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		<title>Freitagspredigt vom 26.02.2009</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 23:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muslimasusan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freitagspredigten]]></category>

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	</item>
		<item>
		<title>Über die Pflicht, Arabisch zu lernen</title>
		<link>http://muslimasusan.wordpress.com/2009/12/18/uber-die-pflicht-arabisch-zu-lernen/</link>
		<comments>http://muslimasusan.wordpress.com/2009/12/18/uber-die-pflicht-arabisch-zu-lernen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 19:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>muslimasusan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was ist Islam]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Glaube Hat Eine Sprache von Muhammad Alshareef Als ich noch als Jugendlicher einem einmonatigen Dawah Kurs beiwohnte, erzählte uns einer unserer islamischen Lehrer, Dr. Mahmood Ghazi aus Islamabad, von einem offiziellen Besuch im Vatikan. Seine Delegation traf sich dort mit einer Gruppe von hohen Priestern. Dr. Ghazi fragte einen von ihnen: „Habt ihr irgendwelche [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=muslimasusan.wordpress.com&amp;blog=7354510&amp;post=396&amp;subd=muslimasusan&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://muslimasusan.files.wordpress.com/2009/05/10_basmalaislamoncoeur017d10da_1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-6" title="10_basmalaislamoncoeur017d10da_1" src="http://muslimasusan.files.wordpress.com/2009/05/10_basmalaislamoncoeur017d10da_1.png?w=443&#038;h=125" alt="" width="443" height="125" /></a></p>
<p>Der Glaube Hat Eine Sprache<br />
von Muhammad Alshareef</p>
<p>Als ich noch als Jugendlicher einem einmonatigen Dawah Kurs beiwohnte, erzählte uns einer unserer islamischen Lehrer, Dr. Mahmood Ghazi aus Islamabad, von einem offiziellen Besuch im Vatikan. Seine Delegation traf sich dort mit einer Gruppe von hohen Priestern. Dr. Ghazi fragte einen von ihnen: „Habt ihr irgendwelche Worte, von denen ihr zu 100 Prozent sicher seid, dass sie von Jesus Christus ausgesprochen wurden?“ Der Priester war etwas beschämt, antwortete aber, dass es, ehrlich gesagt, keine Worte gibt, die nachweislich von Jesus Christus stammen – die Sprache, die er gesprochen hatte, war für immer verloren.</p>
<p>Daraufhin stellte der Priester die Gegenfrage: „Und wie sieht’s mit Muslimen aus? Habt ihr irgendwelche Worte, von denen ihr zu 100 Prozent sicher seid, dass sie von Muhammad ausgesprochen wurden?“ Dr. Ghazi lächelte (und ich bin mir sicher, dass auch Du lächelst). Er antwortete: „Wir haben nicht nur Büchereien voll von Worten, von denen wir ohne Zweifel wissen, dass sie von unserem Propheten (sal Allaahu alayhi wa sallam) ausgesprochen wurden; überdies haben wir eine Wissenschaft, die Tajweed genannt wird. Die Lehre des Tajweed ist es, den Schülern beizubringen, wie sie jede Silbe und jedes Vokal genauso aussprechen, wie es der Prophet Muhammad (sal Allaahu alayhi wa sallam) machte!“ In der Tat, alles Lob gebührt Allah, der unseren Deen in einer solchen Weise beschützt hat.</p>
<p>Aber, liebe Brüder und Schwestern, hat jeder von uns seinen Teil dazu beigetragen, die Worte Allah’s und seines Gesandten zu schützen? Rasul Allah (sal Allaahu alayhi wa sallam) sagte:</p>
<p>“Ballighu; erzählt den anderen von dem, was ihr von mir hört – selbst wenn es nur eine Ayaat ist.”</p>
<p>Wie machen wir das, wenn wir selbst diese offenbarte Ayaat nicht verstehen können? Wie können wir davon ausgehen, einen Text zu kennen, wenn wir nicht einmal die Sprache, in der er offenbart wurde, verstehen? Um die Mission zu erfüllen, mit der Allah und sein Gesandter (sal Allaahu alayhi wa sallam) uns beauftragt haben, müssen wir die Sprache des Islam verstehen können.</p>
<p>Die Aufgabe, Andere den Islam zu lehren – diese eine Ayaat gleich weiterzugeben &#8211; ist zu wichtig, als das wir noch eine weite Generation verschwenden könnten. Unsere Gemeinden müssten überschwemmt werden vom Wissen und der Bildung über den Islam, damit wir als eine führende Nation vorankommen.</p>
<p>Der Qur’an ist Allahs Weg, um mit uns zu kommunizieren, um uns direkt auf seinen Weg zu leiten. Aber ist diese Kommunikation wirklich zustande gekommen? Schlägt man irgendein Universitätslehrbuch über „Kommunikation“ auf, dann findet man unter der Definition von Kommunikation, dass dies eine gesendete Nachricht ist und dass diese Nachricht mit dem Verstehen des Empfängers angekommen ist. Wenn ich etwas sage und ihr mich nicht hören könnt, da mein Mikrophon ausgeschaltet ist, oder ihr euch langweilt und Tagträumereien nachgeht oder meine Sprache nicht versteht, dann ist richtige „Kommunikation“ nicht Zustande gekommen. Um ein Kommunikations-Lehrbuch zu zitieren: „ Wenn der Sinn meiner Aussage nicht vermittelt wurde, dann bezweifele ich, dass Kommunikation stattgefunden hat.</p>
<p>Sprache kann mitgespielt haben, Wörter wurden übermittelt. Aber der Akt der Kommunikation hat nicht statt gefunden.“ <!-- m --><a href="http://www.regent.edu/acad/schcom/phd/com707/def_com.html" target="_blank">http://www.regent.edu/acad/schcom/phd/c &#8230; f_com.html</a><!-- m --></p>
<p>Das gilt auch für die Worte Allah’s und seines Gesandten. Haben wir Allah wirklich erlaubt, mit uns zu kommunizieren, wenn der Sinn seiner Worte uns nicht erreicht hat?</p>
<p>Nur weil wir eine verwässerte, schwache deutsche Übersetzung vom Qur’an verstehen, heißt das noch lange nicht, dass wir den Qur’an vollständig verstanden haben. Es gibt so viele Feinheiten und Nuancen in jeder Sprache, die einfach nicht zu übersetzen sind.</p>
<p>Wenn Rasul Allah (sal Allaahu alayhi wa sallam) heute mit dir direkt sprechen würde – und naturgemäß würde er in Arabisch sprechen – würdest du verstehen können, was er sagt? Oder bräuchtest du einen Dolmetscher? Du würdest versuchen, jeden Moment zu speichern und jeden Ratschlag, den er dir gibt, versuchen zu verstehen; stattdessen würdest du wahrscheinlich hilflos dastehen und nicht in der Lage sein, mit ihm zu kommunizieren oder seine Weisheiten zu begreifen. l</p>
<p>Diejenigen, die vor uns diese Möglichkeit hatten, änderten sich. Kurz nach der ersten muslimischen Migration nach Habasha rezitierte Rasul Allah (sal Allaahu alayhi wa sallam) die Surah Najm bei der Ka’bah. Als er rezitierte, hörten sowohl die Muslime als auch die Ungläubigen diese arabischen Verse mit höchster Verzückung.</p>
<p>Er kam zu den letzten Versen: Wundert ihr euch über diese Verkündigung? Und ihr lacht; aber Weinen tut ihr nicht? Und wollt ihr achtlos (hinsichtlich dieser Verkündigung) bleiben? So fallt denn vor Allah anbetend nieder und dient (Ihm).</p>
<p>[QS. 53:59-62]</p>
<p>In diesem Moment fiel Rasul Allah (sal Allaahu alayhi wa sallam) mit einer Niederwerfung vor Allah. Die Muslime folgten ihm und fielen in Sajdah vor Allah.</p>
<p>Jetzt möchte ich, dass Sie sich vorstellen, was als nächstes passierte … jeder Ungläubige auf der Versammlung, jeder von ihnen warf sich in Sajdah vor Allah hin! Sie waren so von der Schönheit und Komplexität des Qur’an gerührt, dass sie sich der in den Versen offenbarten Nachricht nicht verschließen konnten.</p>
<p>Wir haben sie als Qur&#8217;an auf Arabisch offenbart, auf daß ihr (sie) begreifen möget. – [QS. 12:2]</p>
<p>Hier noch ein anderes Beispiel, das wiederspiegelt, wie unmöglich es ist, den Qur’an in seiner wahrhaftigen Bedeutung zu übersetzen: In der Surah Abasa 80:33, sagt Allah ta’ala über den Jüngsten Tag:</p>
<p>„Doch wenn das betäubende Getöse kommt“</p>
<p>Das arabische Wort für „betäubende Getöse ” ist “Saakhah“ – das Blasen des Horns – das die Wiederauferstehung und Abrechnung der Menschen für ihre Taten auf der Erde einläutet. Es wird ein unglaublich überwältigender Moment sein.</p>
<p>Wenn man das Wort „Saakhah“ betrachtet, dann würde man denken, dass es in zwei Silben ausgesprochen wird. Aber in Arabisch wird das Wort „Saakhah“ in einer sechsteiligen Prolongation rezitiert. Hören Sie sich an, wie es rezitiert wird. Es hört sich so an, als ob die Rezitation des Wortes selbst dem Klang des Blasens eines Hornes ähnelt. Im Deutschen können wir die Worte „betäubende Getöse” nicht prolongieren, sodass wir auch nicht die ganze Kraft des Sinns dieser Worte verstehen, die Allah uns offenbart hat. Nur jemandem, der die Sprache verstehen kann, ist es ermöglicht, die Kraft der Worte zu verstehen, die Allah so sorgfältig und tiefsinnig auswählte, um sie uns zu senden.</p>
<p>Hier sei noch ein anderes Beispiel angeführt: Wenn du als Deutschsprachiger den Meister zu seinem Sklaven sagen hörtest „Hole mir Wasser!“, dann würdest du verstehen, dass der Meister sofort Wasser haben will und nicht erst in zwei Stunden. Dies wird nicht erwähnt, doch die Aussage impliziert dies. Es ist ein Teil der Nuance der Sprache.</p>
<p>Wenn jemand sagt: „Die arabische Sprache ist mir fremd“, dann übersetze dies zu: „Das Verstehen des Qur’an ist mir fremd“. Wenn die arabische Sprache jemandem fremd ist, dann führe dies weiter zu: „Die Sunnah von Al Mustafa (sal Allaahu alayhi wa sallam) ist mir fremd“.</p>
<p>Wer Allah liebt, muss bei der Wahrhaftigkeit dieser Liebe ebenso Rasul Allah (sal Allaahu alayhi wa sallam) lieben. Und wer Allah und seinen Gesandten liebt, der muss, bei der Wahrhaftigkeit dieser Liebe, die arabische Sprache lieben, die von Allah auserwählt wurde.</p>
<p>Es ist die Sprache des großartigsten Buches. Es ist die Sprache, die vom edelsten Menschen gesprochen wurde. Es ist der Anfang des Weges, der zum Verstehen aller anderen islamischen Wissenschaften führt. Derjenige, der niemals Arabisch lernt, kann niemals das volle Verständnis des Qur’an und der Sunnah erlangen.</p>
<p>Was bringt uns das Erlernen der arabischen Sprache?</p>
<p>Erstens formt es unseren Charakter. Wie Ibn Taymiyyah – rahimahullah – sagte: „Eine Sprache zu benutzen, hat tiefgehende Einflüsse auf das Denken, das Verhalten und auf die religiöse Hingabe. Es beeinflusst auch die Nähe zu den früheren Generationen der Ummah, Gefährten und Taabi&#8217;een. Der Versuch, diese nachzuahmen, entwickelt das Denken, das Verhalten und die religiöse Hingabe des Menschen weiter.“</p>
<p>Zweitens ist es unsere Verbindung zur Kultur des Islam. Zweifellos kommt mit dem Lernen einer Sprache auch das Lernen der Denk- und Verhaltensweisen, durch das Verstehen der Kultur, die diese Sprache spricht.</p>
<p>Während eines Sommerjobs lehrte ich in einem muslimischen Land die englische Sprache und musste beschämender Weise einige Seiten überspringen, auf denen Alkohol, Verabredungen und unzüchtige Dinge behandelt wurden. Dies ist die Kultur der englischen Sprache. Stellen Sie sich einmal die heilige Kultur und das Wissen vor, das diejenigen erwartet, die Arabisch lernen würden.</p>
<p>An der Universität von Medina hatte ich einmal die Gelegenheit, zusammen mit Muslimen aus Großbritannien, Amerika und Australien zur Schule zu gehen. Am Ende dieser Jahre diskutierten wir Studenten unter uns, was wir nach der Rückkehr in unsere Heimatländer machen würden. Einige der Studenten wollten dort bleiben und Stellen als Englischlehrer annehmen, nur um in Medina bleiben zu können. Ein Bruder wies diese Möglichkeit schön zurück, indem er folgendes sagte: „Warum sollte ich muslimisch-arabischen Kindern Englisch beibringen wollen, wenn ich die Möglichkeit hätte, nach Europa zu gehen und muslimisch-europäischen Kindern Arabisch beizubringen?“</p>
<p>Einer meiner Arabisch Lehrer an der AlHuda Schule in Maryland (<!-- w --><a href="http://www.alhuda.org/" target="_blank">www.alhuda.org</a><!-- w -->) fing seine Karriere damit an, Muslimen in arabischen Ländern Englisch beizubringen. Er sah, wie der englischen Sprache geholfen wurde, sich auszubreiten und wie viel Geld aufgewendet wurde, um sie zu lehren und zu erlernen. Dann dachte er, dass Arabisch &#8211; die von Allah auserwählte Sprache &#8211; es eher verdiene, das Objekt solcher Anstrengungen und Zeit zu sein. Er änderte seine Karrierepläne und hat jetzt die Aufgabe übernommen, englischen Muttersprachlern Arabisch beizubringen. Als Immigranten oder Kinder von Immigranten sprechen die meisten von uns zwei Sprachen. Wir sind uns bewußt: „Wir müssen Englisch lernen, um in dieser Welt voranzukommen.“ Jetzt müssen wir uns erinnern: „Wir müssen Arabisch lernen, um in der nächsten Welt voranzukommen.“</p>
<p>Lasst keinen Muslim wissen, dass Arabisch nicht die Sprache ihres Volkes ist. Es ist die Sprache unseres Deens. Die Menschen zu dieser Sprache aufzurufen, ist kein nationalistischer Ruf, sondern es ist ein Ruf, um die Häupter der Muslime zu erheben, so dass sie sagen: „Mein Glaube hat eine Sprache. Sie ist Arabisch!“</p>
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